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Kultur Vom Leben hinter den Kulissen der Popkultur
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00:01 28.11.2016

. Mit „Panikherz“ hat Benjamin von Stuckrath-Barre (41) im vergangenen Sommer ein bejubeltes Comeback hingelegt. Die Lesereise führte den Schriftsteller auch nach Heiligendamm, im Grand Hotel las er am Sonnabend vor 170 Gästen. Ausverkauft.

Schriftsteller Benjamin von Stuckrath-Barre (41). FOTO: CZARKOWSKI

Zum Einstieg gab’s erst mal kein „Panikherz“. Denn der Autor, vielleicht beflügelt vom maritimen Flair des Ortes der Lesung, hatte einen anderen Text gewählt: Er schilderte Erlebnisse auf Sylt, dort hatte der Autor bei der Feinkostkette Gosch gearbeitet. Die üblen Erfahrungen als Hilfskraft einer Imbisskette bildeten einen seltsamen Kontrast zu dem, was dann folgen sollte: Popkultur und Promiwelt.

Die Ausschnitte aus „Panikherz“ beschrieben einige Stationen aus dem Leben des Autors. Die Arbeit als Gagschreiber bei Harald Schmidt, das Zusammentreffen mit Campino auf der „Comet“-Verleihung in Hannover, das eigene Klassentreffen oder die Erlebnisse in einer Suchtklinik bei Hamburg, wo der Autor seinen 29. Geburtstag verbrachte: Benjamin von Stuckrath-Barre ist ein sehr guter Beobachter, der seine Schilderungen oft in scharfe und unterhaltsame Analysen führt. Stuckrath-Barre schont sich selbst dabei nicht, kann aber auch austeilen. Seine Ziele sind mannigfaltig – von deutschen Hotels über die Alltagssprache bis zu einer verspäteten Lesungsbesucherin.

Einer ist von Kritik allerdings ausgenommen: Udo Lindenberg. Der ist nämlich ein zentrales Element im Pop-Universum des Autors; für die Lesung hielt Stuckrath-Barre perfekte Lindenberg-Imitationen bereit. Das Leben hinter den Kulissen des Unterhaltungsgeschäfts – in Heiligendamm präsentiert von einem witzig aufgelegten, aber auch etwas unstet wirkenden Autor. Thorsten Czarkowski

OZ

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