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Vom Leben hinter den Kulissen der Popkultur

Heiligendamm Vom Leben hinter den Kulissen der Popkultur

Benjamin von Stuckrath-Barre las in Heiligendamm

Heiligendamm. . Mit „Panikherz“ hat Benjamin von Stuckrath-Barre (41) im vergangenen Sommer ein bejubeltes Comeback hingelegt. Die Lesereise führte den Schriftsteller auch nach Heiligendamm, im Grand Hotel las er am Sonnabend vor 170 Gästen. Ausverkauft.

 

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Schriftsteller Benjamin von Stuckrath-Barre (41). FOTO: CZARKOWSKI

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Zum Einstieg gab’s erst mal kein „Panikherz“. Denn der Autor, vielleicht beflügelt vom maritimen Flair des Ortes der Lesung, hatte einen anderen Text gewählt: Er schilderte Erlebnisse auf Sylt, dort hatte der Autor bei der Feinkostkette Gosch gearbeitet. Die üblen Erfahrungen als Hilfskraft einer Imbisskette bildeten einen seltsamen Kontrast zu dem, was dann folgen sollte: Popkultur und Promiwelt.

Die Ausschnitte aus „Panikherz“ beschrieben einige Stationen aus dem Leben des Autors. Die Arbeit als Gagschreiber bei Harald Schmidt, das Zusammentreffen mit Campino auf der „Comet“-Verleihung in Hannover, das eigene Klassentreffen oder die Erlebnisse in einer Suchtklinik bei Hamburg, wo der Autor seinen 29. Geburtstag verbrachte: Benjamin von Stuckrath-Barre ist ein sehr guter Beobachter, der seine Schilderungen oft in scharfe und unterhaltsame Analysen führt. Stuckrath-Barre schont sich selbst dabei nicht, kann aber auch austeilen. Seine Ziele sind mannigfaltig – von deutschen Hotels über die Alltagssprache bis zu einer verspäteten Lesungsbesucherin.

Einer ist von Kritik allerdings ausgenommen: Udo Lindenberg. Der ist nämlich ein zentrales Element im Pop-Universum des Autors; für die Lesung hielt Stuckrath-Barre perfekte Lindenberg-Imitationen bereit. Das Leben hinter den Kulissen des Unterhaltungsgeschäfts – in Heiligendamm präsentiert von einem witzig aufgelegten, aber auch etwas unstet wirkenden Autor. Thorsten Czarkowski

OZ

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