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Kultur Von Odessa bis Paris in der Seemannskirche
Nachrichten Kultur Von Odessa bis Paris in der Seemannskirche
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00:00 25.06.2016
Florian Dohrmann (Kontrabass), David Orlowsky (Klarinette) und Jens-Uwe Popp (Gitarre) in der Seemannskirche von Prerow. Quelle: löw

Sie ist die Schönste im Viertel – und streift abends gern um das beliebte Straßencafé, wo sie die Leute bewundern. Die Beobachtung der schwarzen Katze aus Paris ist eine der Geschichten, die das weltbekannte David Orlowsky Trio am Donnerstagabend in der Seemannskirche von Prerow erzählt hat. 300 Gäste kamen zum Klezmerabend „Paris – Odessa“, einem frühen Höhepunkt der Festspiele MV.

Der Abend ist ein musikalischer Streifzug durch Europa, vom Schwarzen Meer bis ins Zentrum Europas. David Orlowsky und seine Mitstreiter haben viele Orte entlang der kulturell geschichtsträchtigen Linie bereist und lassen die Erinnerungen mit Klarinette, Kontrabass und Gitarre lebendig werden. Die tänzelnde schwarze Katze klingt frech, leichtfüßig, schön. In den Karpaten wird’s wild und schwermütig. Die Passage im Nachtzug nach Odessa: melancholisch und schön. Eine furiose Taxifahrt durch Bukarest und dann Paris – voller Lebensfreude! Der Konzert-Ort passt wunderbar zu dieser vielseitigen Reise – zeugt die Seemannskirche doch mit ihren Kunstwerken und Schiffsmodellen von großen Törns der einheimischen Seeleute aus alten Zeiten.

Das Trio begeistert, virtuos und spontan – und mit einer umjubelten Hommage an Klezmer-König Naftule Brandwein. An ihren Instrumenten wirken die Musiker geschmeidig wie Katzen, meint eine Besucherin.

Gekleidet sind sie – wie passend – ganz in Schwarz.

Alexander Löw

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