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Kultur Von der Bratwurst bis zum Autoscooter – OZ testete Preise auf Volksfest
Nachrichten Kultur Von der Bratwurst bis zum Autoscooter – OZ testete Preise auf Volksfest
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00:00 14.07.2018
Peer Müller und seine Frau Katja sind aus Prenzlau zum Fischerfest gekommen. Als erstes gab es eine kleine Stärkung gegen den Hunger. „Knackig“, urteilte der Uckermärker. Quelle: Fotos: Anne Ziebarth, Christin Weikusat
Greifswald

Das größte Volksfest Vorpommerns hat seine Türen geöffnet und bereits am ersten Tag der Veranstaltung gab es regen Zulauf. Hunderte Besucher probierten sich durch das kulinarische Angebot und testeten die Fahrgeschäfte aus – immerhin sind mehr als hundert Aussteller vor Ort. Dass so ein Ausflug auch ganz schön teuer werden kann, stellte Daniel Ganzer fest. Nach einer Runde im Spukhaus, einem Softeis, einer Portion Mutzen und dem Eintritt blieben von 50 Euro nur noch fünf Euro für ihn und seine beiden Töchter Nele (7) und Merle (8) übrig. „Aber das weiß man ja vorher“, sagt Ganzer.

Das größte Volksfest Vorpommerns hat seine Türen geöffnet und bereits am ersten Tag der Veranstaltung gab es regen Zulauf.

Steffi Mohring aus Greifswald ist mit ihren beiden Töchtern Lisa(15) und Emma (4) Stammgast auf dem Fischerfest und kennt die Preise. „Für mich und meine kleine Tochter veranschlage ich rund 50 Euro“, sagt sie. „Es ist ja nur einmal im Jahr Fischerfest.“

Wir von der OSTSEE-ZEITUNG haben uns die Preise auf dem Fischerfest einmal genauer angeschaut und das ein oder andere Schnäppchen ermittelt.

Ein Muss auf jedem Volksfest: natürlich die Bratwurst. Auch an diesem Wochenende locken zahlreiche Stände an den heißen Grill. Für eine Bratwurst zahlt man auf dem Fischerfest durchschnittlich 3 Euro – ob bei Börnes Schwenkgrill auf der Wiecker Seite, beim Holzkohlegrill an der NDR-Bühne oder bei Blaubachs Schwenkgrill vor der Brücke. Abwechslung verschafft der schwedische Hotdog im Wrap von Thomas Poppe an der NDR-Bühne. Die Wurst im Teigmantel mit Kartoffelpüree, Salat und verschiedenen Soßen ist mit 6 Euro zwar nicht die günstigste, aber eine außergewöhnliche Alternative zur Bratwurst. Bei den Fahrgeschäften und Rummelbuden muss der Besucher im Durchschnitt 4 Euro für eine Fahrt einplanen. Das gilt sowohl für das Riesenrad als auch das Dosenwerfen sowie dem Spukhaus „Ghost“ und das beliebte „Breakdance“. Günstiger sind zum Beispiel der „Meldody Star“, der Autoscooter Hotwheels oder die kleine Achterbahn für je 3,50 Euro. Fahrten im Kinderkarussell sind bereits für 2 Euro zu bekommen. Wem das alles zu teuer ist, bleibt noch eine andere Variante: Auf dem Fest gibt es mehrere Ausführungen von „Hau den Lukas“. Immerhin: Zwei Versuche für 50 Cent – und eine unbezahlbare Wirkung bei den umstehenden Frauen.

Eines darf auf dem Fischerfest natürlich nicht fehlen: ein kühles Blondes. Und die Auswahl an Bier könnte gar nicht größer sein. Ob Carlsberg, Rostocker oder spezielle Sorten wie Honig- oder Kirschbier. Der Durchschnittpreis für ein Bier liegt bei 3,50 Euro für 0,3 Liter. Am Bittburger-Stand direkt hinter der Brücke auf der Wiecker Seite gibt es 0,4 Liter Bier für 3 Euro.

Preiswerter ist es nur noch am Fischbrötchenstand Kruse. Dort gibt es einen halben Liter Bier für gerade einmal zwei Euro. Wer es internationaler mag, der ist beim „Irish Pub on Tour“ genau richtig.

Hier gibt es Guinness oder Kilkenny ab 4 Euro (0,4 Liter).

Für Freunde einer Tasse Kaffee gibt es gute Nachrichten: Die Preise unterscheiden sich kaum. Nicht nur beim exklusiven Baumstrietzel-Stand aus Thüringen, kostet der Kaffee nur 1,50 Euro, dieser Preis ist auch an der Fischbrötchen-Theke und der Backstube 60 zu zahlen. Auch die Preise für Zuckerwatte werden an der Fischerfest-Börse stabil gehandelt. Alle Zuckerwatte-Anbieter wollen 2 Euro für ihre süßen Wolken am Stil, das gilt sowohl für den Schoko-Laden als auch den Candy-Shop am Strandbad Eldena.

Softeis zum Nachtisch? Auch dafür gibt es so einige Stände. Neben Zuckerwatte und anderen Süßigkeiten gibt es bei „Frau Zuckerle“, kurz hinter dem Autoscooter Richtung Strandbad, ein kleines Softeis für zwei Euro. Preiswerter ist es ein Stück weiter beim „Eis Palast“. Dort gibt es eine kleine Portion für 1,50 Euro, genau wie bei Königs-Eis gegenüber von Kruses Fischbrötchen-Stand.

Anne Ziebarth und Christin Weikusat

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