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Kultur Werkschau im Kreuzgang
Nachrichten Kultur Werkschau im Kreuzgang
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00:00 26.09.2018
Die Künstler Martina Schultz und Andree Volkmann mit HMT-Rektorin Susanne Winnacker und Frank Ivemeyer (Kanzler der HMT, v.l.). Quelle: Foto: Dietmar Lilienthal
Rostock

Thomas Häntzschel, Vorsitzender des Kunstvereins zu Rostock, hatte eine schöne Anekdote parat. „Ich kenn’ die doch alle nicht“ – das war die Reaktion eines Galeristen auf das Erscheinen der OZ-Kunstbörsen-Beilage, in der 13 Künstler vorgestellt wurden. Und genau das ist der Punkt: „Es geht darum, die Künstler im Land bekannt zu machen“, hatte Thomas Häntzschel entgegnet. Das tut auch die Kunstbörse der OSTSEE-ZEITUNG, am Montagabend fand in der Hochschule für Musik und Theater in Rostock die Vernissage statt. Jetzt sind die Werke in der Öffentlichkeit zu sehen, bis sie in der Auktion unter den Hammer kommen. Natürlich sind auch wieder Neuentdeckungen dabei.

Vernissage der 26. OZ-Kunstbörse: Gastgeber, Kunstfreunde und Künstler in der HMT

Besuchen & bieten

Die Versteigerung beginnt in der HMT am 27. Oktober um 20 Uhr.

Tickets gibt es in allen OZ-Servicecentern der OSTSEE–ZEITUNG oder unter ☎ 0381/38 30 3017. Schriftliche Gebote (bitte mit Adresse und Telefonnummer) bis 25. Oktober an die OZ-Kulturredaktion oder an kunstboerse@

ostsee-zeitung.de

Wer online bieten will: www.ostsee-zeitung.de /kunstboerse

Dies ist bereits die OZ-Kunstbörse Nummer 26, „einen langen Atem“ bescheinigte Thomas Häntzschel darum der OSTSEE-ZEITUNG. Als „Geben und Nehmen“ bezeichnete Häntzschel die Zusammenarbeit des Kunstvereins zu Rostock mit der OZ, denn der Börsen-Erlös wird seit 2016 für einen Arbeitsaufenthalt junger Künstler im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop verwendet.

Zur Vernissage am Montagabend in der HMT waren Gastgeber, Veranstalter, Kunstinteressierte und auch einige Künstler vor Ort, unter ihnen Martina Schultz, Nando Kallweit oder Andree Volkmann. „Ich fühle meine Werke hier gut aufgehoben“, urteilte die Malerin Martina Schultz über den Ausstellungsaufbau. Auch Andree Volkmann war hochzufrieden mit der Gesamtpräsentation: „Das ist wirklich ein schönes Haus.“ In der weitläufigen Backsteinarchitektur des HMT-Gebäudes kommen die Kunstwerke gut zu Geltung, es ist viel Raum im Kreuzgang, ohne dass man sich verliert.

Auch Frank Ivemeyer, Kanzler der Hochschule für Musik und Theater, freute sich am Montagabend über die recht zahlreichen Besucher – am Auktionsabend wird’s dann traditionsgemäß richtig voll im Haus.

Ivemeyer forderte die kunstsinnigen Besucher am Montag schon mal auf, „genauer hinzugucken“, und nannte auch ein paar persönliche Favoriten, wie Ramona Seyfarth, Henning Spitzer oder Andree Volkmann.

Um mehr Neutralität bemüht war OZ-Kulturchef Michael Meyer bei seiner Rede, er verwies mehr auf die große künstlerische Bandbreite, von der die Kunstbörse des Jahrgangs 2018 lebt, auch von modernen Trends, wie „der Erweiterung zu digitalen Positionen und Erzählweisen“, die hier zu finden sind. Die Schau ist so auch ein Beleg dafür, dass Kunst aus Mecklenburg-Vorpommern aktuellen Trends aufgeschlossen bleibt.

Auch die ersten Kunstfreunde waren am Montag schon vor Ort, um die neuen Werke in Augenschein zu nehmen. Unter ihnen Doris und Uwe Gericke aus Rostock, die die Kunstbörse schon oft besucht haben.

„Wir sind keine Sammler“, sagen sie, „aber gekauft haben wir schon öfter mal was, wenn es uns gefiel.“ Und: „Manchmal haben wir auch Weihnachtsgeschenke gekauft.“ Zur Auktion wollen sie natürlich wiederkommen. Astrid Seevers, die in Karlshagen auf der Insel Usedom wohnt, hat einen Rostock-Besuch genutzt, um die Ausstellung zu besuchen. „Besonders die Vielfalt der Techniken beeindruckt mich hier“, so ihr erstes Urteil bei der Vernissage am Montagabend.

Zeit bleibt noch genug, die 55 Kunstwerke genauer unter die Lupe zu nehmen. Geöffnet ist die Schau in der Hochschule für Musik und Theater bis zum 27. Oktober. Der Eintritt zur Ausstellung ist übrigens frei.

Thorsten Czarkowski

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