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MV aktuell 173 geprellte Autokäufer: Kfz-Brief-Diebe müssen vor Gericht
Nachrichten MV aktuell 173 geprellte Autokäufer: Kfz-Brief-Diebe müssen vor Gericht
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23:36 12.04.2013
Die Kfz-Brief-Dieb aus Anklam müssen vor Gericht. Quelle: dpa
Anklam

Die große Betrugsmasche mit gestohlenen Kfz-Blanko-Briefen aus Anklam (Landkreis Vorpommern-Greifswald) hat ein juristisches Nachspiel: Der Beschuldigte, der vor zwei Jahren in eine Führerscheinstelle eingebrochen sein und stapelweise Dokumente entwendet haben soll, muss sich am 17. April vor Gericht verantworten. Mit seinem Diebesgut waren bundesweit Hunderte Gebrauchtwagenkäufer abgezockt worden.

Rückblick: Im Februar 2011 bricht der Dieb in die Anklamer Zulassungsstelle ein, stiehlt 1850 Blanko-Vordrucke für Kfz-Briefe, Zulassungen sowie Dienstsiegel. Mit den Dokumenten verkaufen Betrüger später gestohlene Fahrzeuge an ahnungslose Interessenten. Deutschlandweit. Die Masche ist perfekt: Der Betrogene hat keine Chance, denn die Dokumente sind echt, nur deren Inhalt nicht. Nachträglich haben die Betrüger die Daten und die Fahrgestellnummern gestohlener Fahrzeuge eingetragen.

Prüft der Käufer die Papiere, kann er den Schwindel nicht entdecken. Meldet er sein neues Auto aber an, kommt der Schock: Hehlerware. Die Geschädigten bleiben auf dem Schaden sitzen. Das Auto ist weg, das Geld auch. Hoffnung darauf, dass sie jemals etwas davon wiedersehen, gibt es kaum.

Mehr zum Thema lesen Sie in der Osterwochenend-Ausgabe Ihrer OSTSEE-ZEITUNG.

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