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MV aktuell 26 Fahrer aus dem Verkehr gezogen
Nachrichten MV aktuell 26 Fahrer aus dem Verkehr gezogen
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00:00 28.08.2018
Ribnitz-Damgarten

Flatternde Augenlider, pulsierende Halsschlagadern und zitternde Knie – die Polizei hat mit der Abreise der Besucher des Pangea-Festivals in Pütnitz bei Ribnitz-Damgarten (Kreis Vorpommern-Rügen) eine großangelegte Verkehrskontrolle durchgeführt. „Wir wollen, dass die Leute heil nach Hause kommen und anderen Verkehrsteilnehmern nichts passiert“, sagt der Leiter des Ribnitz-Damgartener Polizeireviers, Marko Stoll. Etliche Polizeischüler sammeln Erfahrungen im Umgang mit zum Teil übernächtigten Fahrzeugführern.

Die Polizei führte am Festivalgelände eine großangelegte allgemeine Verkehrskontrolle durch Quelle: Foto: Timo Richter

Insgesamt herrschte an der Ausfahrt vom einstigen Flugplatz-Areal eine entspannte Atmosphäre vor. „So eine Kontrolle ist absolut angebracht“, sagte beispielsweise Anna Rossow aus Hamburg. „So eine Kontrolle ist doch viel besser, als dass irgendein berauschter Idiot jemanden totfährt.“ In Vortests wurden durch die Beamten die Augenbewegungen, der Gleichgewichtssinn oder die Zeiteinschätzung der Autofahrer überprüft. „Drogenkonsumenten haben es in solch einer Situation immer eilig“, weiß die angehende Polizeikommissarin Nadja Behrenwoldt. Fahrer, die ein 30-Sekunden-Intervall viel zu kurz einschätzten, wurden zum Urintest gebeten. Das alles erfolgte auf freiwilliger Basis. Und fast alle Fahrzeugführer machten mit. Denn trotz aller Freundlichkeit während der Kontrolle blieben die Beamten hart – auch wenn sich die Abreise verzögert.

Die Bilanz des Festival-Wochenendes: 26 Fahrer und Fahrerinnen wurden aus dem Verkehr gezogen, weil sie unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen standen. Einige hatten beides konsumiert.

In 24 Fällen wurde eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln erstattet. In 28 Fällen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Zehnmal wurden dabei Betäubungsmittel sichergestellt bzw. beschlagnahmt. Zwei Fahrzeugführer verstießen gegen die 0,5-Promille-Grenze. Sie müssen jetzt mit einer Geldbuße von mindestens 500 Euro und einem Monat Fahrverbot rechnen.

tri/es

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