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MV aktuell 30 Ehrenamtler wollen aus der Feuerwehr austreten
Nachrichten MV aktuell 30 Ehrenamtler wollen aus der Feuerwehr austreten
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03:58 03.09.2013

Der Streit innerhalb der Rostocker Feuerwehr spitzt sich zu: Die freiwillige Feuerwehr ist nach dem knapp zweiwöchigen Ausstand zwar zurück im Dienst, aber 30 Ehrenamtler überlegen hinzuschmeißen, Tendenz steigend. Hintergrund ist nicht nur die Polizei-Razzia am 16. August, bei der zwei Computer mit Späh-Software ohne Durchsuchungsbefehl beschlagnahmt wurden, sondern auch ein offener Brief an die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr.

Dieser ist von der BTB-Gewerkschaft Technik und Naturwissenschaft MV und von Steffen Sieratzki, Fachgruppenleiter Berufsfeuerwehr, unterzeichnet. Die Gewerkschaft fordert die Freiwilligen darin auf, sich aktiv an der Aufklärung der Datenausspähung zu beteiligen. Zudem kritisiert die Gewerkschaft das Verhalten der Freiwilligen. „Permanente Anrufe in der Leitstelle zu Fragen der Ausrückordnung, das Diskutieren zu fachlichen Entscheidungen, die keine zeitliche Aufschiebung zulassen, und andere nicht zu akzeptierende Umgangsformen mit den Beschäftigten des Amtes 37 (Brandschutz und Rettungsamt/ Anm. d. Red.) werden der Vergangenheit angehören“, teilt Sieratzki mit, der zugleich auch Vorsitzender des Personalrats des Amtes 37 ist.

„Es ist ein Hetzen gegen die freiwillige Feuerwehr“, sagt Wehrführer Steffen Grafe. Deshalb hätten etwa 30 Brandbekämpfer geäußert, dass sie aus der Wehr austreten wollen. „Die Kameraden tun die gleiche Arbeit wie die Berufsfeuerwehr, fühlen sich aber diffamiert“, so Grafe. Die Freiwilligen haben der Stadt ein Papier vorgelegt, das diese Woche erörtert werden soll.

OZ

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