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MV aktuell 40 Jahre Arbeit für das Rote Kreuz
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00:00 06.03.2013
Karin Brümmer in ihrer Wohnung im Ostseebad Kühlungsborn. Die 79-Jährige erhält morgen den Verdienstorden. Quelle: Bernd Wüstneck/dpa
Kühlungsborn

Zumal sie morgen mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet wird. Das ist die höchste Anerkennung, die das Land für Verdienste um das Gemeinwohl vergeben kann. „Ich freue mich darüber, klar“, sagt Karin Brümmer. Aber sie habe ja gerne ehrenamtlich gearbeitet. „Einen Orden dafür habe ich nie angestrebt.“

Anlass für die Auszeichnung ist der Weltfrauentag. Die trotz ihres Alters energiegeladene Karin Brümmer ist eine von 33 Frauen aus ganz Deutschland und die einzige aus Mecklenburg-Vorpommern. Für jede der Gewürdigten gelte ihr herausragendes gesellschaftliches Engagement sowie herausragende Leistungen in der Kultur, der Wirtschaft und der Wissenschaft, heißt es aus dem Bundespräsidialamt in Berlin.

Mit der Arbeit für das DRK begann die Juristin auf Bitten ihres inzwischen gestorbenen Mannes, nachdem dieser zum Vorsitzenden eines DRK-Kreisverbandes in Schleswig-Holstein gewählt worden war. „Auf der Straße und mit einer Dose in der Hand habe ich damals Spenden gesammelt“, erzählt Karin Brümmer. 1983 wurde sie Präsidiumsmitglied im Landesverband S H. Seit 1997 ist sie Vorsitzende des Kreisverbandes Bad Doberan und Präsidiumsmitglied des Landesverbandes MV, bis 2011 war sie auch Vizepräsidentin. Daneben leitet sie den DRK-Landesausschuss Wohlfahrt und Sozialarbeit und hält Kontakt zu RK-Verbänden in Polen und Dänemark.

Die Motivation nimmt Karin Brümmer nicht nur aus der Gemeinnützigkeit, sondern auch aus ihrer positiven Sicht auf die Dinge des Lebens. „Sport und gesunde Ernährung halten mich fit“, betont sie. So fährt die jung gebliebene Optimistin noch selbst mit dem Auto zu Veranstaltungen. „Man wird nicht alt, wenn man noch staunen, sich begeistern und auf Menschen zugehen kann“, sagt die Ehrenamtlerin. Diese Weisheit wird ihr auch durch die zwei Enkel immer wieder vor Augen geführt. „Die sind aber nur ein Teil, das DRK ist der andere Teil meiner Familie.“

Maik Müller

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