Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
MV aktuell A 14 und B 96 haben Vorrang für das Land
Nachrichten MV aktuell A 14 und B 96 haben Vorrang für das Land
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 19.04.2013
Linstow

Der Bau der A 14 von Schwerin nach Magdeburg und der Ausbau der B 96 haben für Mecklenburg-Vorpommern weiter höchste Priorität.

Die B 96 muss von Rügen bis zur Landesgrenze nach Brandenburg ausgebaut werden, bekräftigte die Staatssekretärin im Schweriner Verkehrsministerium, Ina-Maria Ulbrich, gestern auf der Landesverkehrskonferenz in Linstow (Kreis Rostock). Dies entspricht den Forderungen der Wirtschaft, die auch auf Brandenburger Seite einen B 96-Ausbau braucht, erklärte Walter Kienast, Vizepräsident der IHK zu Neubrandenburg, vor rund 200 Verkehrsexperten. Wichtig für die Unternehmen ist langfristig Planungs- und Investitionssicherheit, wenn MV nicht von der Wirtschaftsentwicklung in Europa abgekoppelt werden soll.

Gefordert wurde, wie von Experten mehrfach bestätigt, eine leistungsfähige Ost-West-Straße im Süden Mecklenburgs. „Zwischen Mirow und Wittstock in Brandenburg muss eine Bundesstraße her“, so Kienast. Das Land müsse schneller planen, damit fertige Projekte vorlägen. Staatssekretärin Ulbrich stellte klar, dass das Land künftig vermutlich nicht mehr Geld für die Verkehrswege zur Verfügung hat.

Laut Verkehrsexperte Werner Rothengatter wird vor allem im Hinterland der Seehäfen der Güterverkehr zunehmen. Im Nordosten betrifft das vor allem die Häfen Wismar, Rostock und Sassnitz/Mukran. Der Bund wird künftig eher solche Strecken fördern, die dem Gesamtnetz dienten.

In MV gibt es rund 1500 Speditionen mit 10 000 Beschäftigten.

OZ

Nach 2007 könnte MV 2015 erneut das Gipfeltreffen der mächtigsten Regierungschefs austragen. Die Opposition warnt vor Risiken.

19.04.2013

Nach einem Einbruch ins Putbuser Uhrenmuseum auf Rügen sind in der Nacht zum Donnerstag drei Männer festgenommen worden. Dabei handele es sich um drei Tatverdächtige aus Vorpommern, die der Polizei bereits bekannt seien, sagte ein Polizeisprecher in Neubrandenburg.

19.04.2013

Vorpommern müssen häufiger ins Krankenhaus als anderswo in Deutschland. Besonders bei den Kleinen ist der Unterschied erheblich. Das geht aus dem Kinder- und Jugendgesundheitsbericht der Landesregierung hervor, den Gesundheitsministerin Manuela Schwesig (SPD) gestern in Rostock vorstellte.

19.04.2013