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MV aktuell Ärgerlicher Kostenfaktor Graffiti
Nachrichten MV aktuell Ärgerlicher Kostenfaktor Graffiti
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00:00 20.06.2016

Illegale Graffiti kosten Mecklenburg-Vorpommerns Städte jährlich Zehntausende Euro, wie eine aktuelle Umfrage ergibt. Rostock gibt jedes Jahr für die Beseitigung von Schmierereien an öffentlichen Gebäuden Beträge im sechsstelligen Bereich aus. „Auch in Schwerin gibt es ein Kräftemessen mit den Sprayern“, so Stadtsprecherin Michaela Christen. In Greifswald mussten im Jahr 2014 rund 13500 Euro ausgegeben werden, um in 27 Fällen Schmierereien zu beseitigen. Mit 24 Graffiti und 12000 Euro Entfernungskosten sei die Zahl 2015 aber leicht gesunken.

In Rostock seien die Fan-Graffiti rund um den Fußball-Club Hansa Rostock problematisch, so die Koordinatorin des dortigen Präventionsrates, Marlen Schmidt. Teil der Graffiti-Präventionsmaßnahmen der Hansestadt seien Aktionstage, an denen jugendliche Straftäter im Rahmen der Sozialstunden beschmierte Wände säubern.

Mit dem Angebot von legalen Flächen geht Greifswald einen anderen Weg. „Bis Mai gab es legale Sprühwände für Sprayer, die aber aufgrund von Bauarbeiten abgerissen werden mussten“, sagt Reimann. Die Hansestadt Wismar lässt derweil gemeldete Graffiti an Verwaltungsgebäuden, Schulen und Sporteinrichtungen schnell beseitigen. So kommen zehn Einsätze pro Monat zustande. Diese hätten 2015 rund 20

000 Euro gekostet. Auch Rostock hat positive Erfahrungen mit der schnellen Beseitigung von Graffiti gemacht.

Im Gegensatz dazu berichtet Neubrandenburg von einer geringen Belastung durch illegale Graffiti. Das sei jahrelanger verstärkter Prävention zu verdanken, sagt Stadtsprecherin Doreen Duchow. Die Straftaten seien bis 2014 rückläufig gewesen, würden seitdem aber wieder ansteigen. Die Deutsche Bahn berichtet von einem starken Rückgang der Delikte im Zusammenhang mit Graffiti an Zügen und Bahnhöfen. Das sei vor allem einer gestiegenen Präsenz von Sicherheitskräften und des verstärkten Einsatzes von Videoüberwachung zu verdanken. A. Bakmaz

OZ

Detlev Drenckhahn ist seit 2005 Präsident von WWF Deutschland / In wenigen Tagen endet seine Amtszeit / Um das Welterbe-Forum bei Sassnitz kümmert er sich aber weiter

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