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MV aktuell Ärztepfusch: Patientin klagt Skandal-Chirurg an
Nachrichten MV aktuell Ärztepfusch: Patientin klagt Skandal-Chirurg an
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07:16 02.04.2014
Ärztepfusch in Rostock: Skandal-Arzt Thomas M. hat Kristina Marscheider Schrauben ins Gehirn gedreht. Eigentlich sollte ihr Hals bei der OP fixiert werden. Natürliche Drehbewegungen des Kopfes sind nicht mehr möglich. Quelle: Dietmar Lilienthal
Rostock

Es sollte nur eine kleine Operation sein. Diese lästigen Rückenschmerzen wären danach vorbei. Es kam anders. Als Kristina Marscheider am nächsten Morgen aufwachte, konnte sie nur noch die Augen bewegen. Heute, vier Jahre nach der verhängnisvollen Operation, meint die 42-Jährige: „Dieser Arzt hat mein Leben zerstört.“

Sie ist nicht die einzige, die das über den Rostocker Neurochirurgen Thomas M. sagt. Allein Anwalt Lothar Dohrn aus Hamburg vertritt acht Patienten, deren Leben der Mediziner ruiniert haben soll.

Der fatale Doktor operierte mehr als zehn Jahre lang in seiner Rostocker Praxis an den Wirbelsäulen seiner Patienten. Weil er Krankenkassen und Privatpatienten mit falschen Abrechnungen um 1,3 Millionen Euro betrogen haben soll, sitzt der 50-Jährige nun in U-Haft. In Rostock-Waldeck wartet er auf den Prozess.

Die Rostocker Universitäts-Klinik behandelt seit 2003 immer wieder Patienten, teils mit lebensbedrohlichen Komplikationen, die zuvor auf M.s OP-Tisch lagen. Ein Berufsverbot blieb bisher aus. Skandal-Arzt M. operierte zuletzt in der Schweiz weiter.



OZ

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