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MV aktuell Agrarbündnis MV fordert mehr Bio-Flächen und kleinere Strukturen
Nachrichten MV aktuell Agrarbündnis MV fordert mehr Bio-Flächen und kleinere Strukturen
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00:00 11.03.2013
BUND-Agrarexperte Burkhard Roloff Quelle: BUND
Schwerin

„Wenn die Rohstoffe anonym sind, ist krimineller Energie Tür und Tor geöffnet“, sagte BUND-Agrarexperte Burkhard Roloff vor der Fachtagung des Agrarbündnisses MV am 19. März in Güstrow. „Für uns ist klar, dass nur die bäuerliche und ökologische Tierhaltung, die hofeigene Verarbeitung und regionale Vermarktung die Lösungen sind.“

Das Agrarbündnis, ein freiwilliger Zusammenschluss von Ökoanbauverbänden, der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, der Umweltverbände BUND und Nabu und der Tierschutzorganisation Provieh, fordert für die Bio-

Legehennenhaltung seit Jahren eine Reduzierung der Tierzahlen. „3000 Hennen pro Herde und 24 000 Tiere unter einem Dach sind zu viel“, sagte Roloff. So viele Hennen sind den Bio-Richtlinien zufolge erlaubt.

Von der Landesregierung fordert das Bündnis ein Programm für die Entwicklung des Öko-

Landbaus bis 2020. Danach sollte die Fläche von derzeit neun auf 20 Prozent wachsen. Es müssten mehr landesspezifische Bio-Produkte hergestellt werden. Roloff wies darauf hin, dass der Bund die Länder ab 2014 bei Ökoprämien mit mehr Geld unterstützt. Umsteller könnten in den ersten beiden Jahren 348 Euro pro Hektar für Acker und Grünland erhalten — bisher sind es in MV nur 150 Euro.

OZ

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