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MV aktuell Aida-Rückkehr nach Papenburg?
Nachrichten MV aktuell Aida-Rückkehr nach Papenburg?
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00:00 26.08.2014
Die „Prima“ vergrößert 2015 die Aida-Flotte. Quelle: Aida Cruises
Rostock

Lässt der Rostocker Kreuzfahrtanbieter Aida neue Schiffe wieder in Deutschland bauen? Nach Informationen des „Handelsblatts“ will sich der derzeitige Partner, Mitsubishi Heavy Industries, aus dem Kreuzfahrtsegment zurückziehen. Grund: Die Werft im japanischen Nagasaki hat den Bau der zwei neuen Kreuzfahrtschiffe falsch kalkuliert. Im März meldete sie einen Verlust von 426 Millionen Euro. Rechnerisch hat sie damit eines der beiden Schiffe versenkt (OZ berichtete). Davon könnte die Papenburger Meyer Werft in Niedersachsen profitieren, die sieben Kreuzliner der Aida-Flotte gebaut hat.

Ob Mitsubishi aufgibt, dazu gab es auf OZ-Anfrage keine Informationen. Auch in Deutschland geben sich die Beteiligten zugeknöpft: „Es handelt sich hier um Spekulationen, die wir generell nicht kommentieren“, teilt Aida-Cruises- Sprecher Hansjörg Kunze mit. Auch dazu, ob weitere Schiffe geplant sind, wollte er keine Stellung nehmen. Wie Peter Hackmann von der Meyer Werft betont, gäbe es stetigen Kontakt mit Aida, da viele Schiffe gemeinsam realisiert wurden — zuletzt die „Aidastella“ 2013. Darüber hinaus werde nie kommentiert, mit wem und wann Projektgespräche geführt werden.

Den Zuschlag für die zwei Neubauten, die 2015 und 2016 die Aida-Flotte vergrößern werden, hatte die Meyer Werft nicht erhalten, weil das Angebot der Japaner deutlich günstiger war. Experten schätzen die Differenz auf einen niedrigen dreistelligen Millionen- Betrag. Die Meyer Werft hat gerade 70 Prozent der STX Europe Werft im finnischen Turku übernommen. Dort ist der TUI-Kreuzliner „Mein Schiff 3“ entstanden. Die Nachfolger „Mein Schiff 4“, „5“ und „6“ entstehen unter der Leitung der Meyer Werft.



ks

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