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MV aktuell Angler wollen kleine Dorsche schonen
Nachrichten MV aktuell Angler wollen kleine Dorsche schonen
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00:01 17.03.2017

Die Angler in MV sind bereit, sich zum Schutz der bedrohten Dorschbestände in der Ostsee teilweise verschärften Fangbeschränkungen zu unterwerfen, wollen die tägliche Maximalfangmenge aber wieder erhöhen. In einer gestern verbreiteten Agenda 45-0-10 plädiert der Landesanglerverband dafür, das Fangmindestmaß für Dorsch von derzeit 35 auf 45 Zentimeter heraufzusetzen. Bei solcher Größe sei erfahrungsgemäß sicher, dass der Dorsch einmal gelaicht hat. Bei kleineren Fischen sei dies nicht gewährleistet.

Zudem soll in der Schonzeit bis Ende März ein generelles Fangverbot herrschen. Statt 0 seien derzeit noch 3 Tiere pro Tag als „Baglimit“ erlaubt. „Schonzeit heißt in Ruhe laichen lassen, also nicht gefangen werden“, heißt es. Dafür soll die Fangmenge je Tagesausfahrt nach Ende der Schonzeit von derzeit fünf auf 10 Dorsche erhöht werden. Die Debatte um die Mengenbegrenzung auch für Angler habe dazu geführt, dass „von Eckernförde bis Sassnitz in großem Umfang Angeltouren storniert“ werden. Die EU-Fischereiminister hatten sich im Oktober 2016 darauf verständigt, die Fangmenge in der westlichen Ostsee 2017 um 56 Prozent gegenüber 2016 zu kürzen. Den deutschen Fischern werden noch 1194 Tonnen Dorsch zugebilligt.

Erstmals wurden Obergrenzen auch für Freizeitfischer eingeführt. In der Laichsaison im Februar und März dürfen pro Mann allerhöchstens drei Dorsche pro Tag geangelt werden, im Rest des Jahres dann fünf.

Frank Pfaff

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