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MV aktuell Armutsrisiko im Nordosten nimmt zu
Nachrichten MV aktuell Armutsrisiko im Nordosten nimmt zu
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12:48 29.08.2013
Die Armutsrate in MV soll gestiegen sein. Foto: F. Kraufmann/Archiv
Schwerin

Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern haben im bundesweiten Vergleich das zweithöchste Armutsrisiko. Nur in Bremen ist der Anteil Armer oder von Armut Bedrohter noch höher, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Schwerin mitteilte.

Als armutsgefährdet gelten demnach Menschen, die mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens in Deutschland auskommen müssen. Im vergangenen Jahr lag diese Schwelle für einen Singlehaushalt bei 869 Euro netto und für Haushalte mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern bei 1826 Euro.

Im Nordosten haben 22,9 Prozent der Bevölkerung weniger zur Verfügung (Bremen: 23,1 Prozent), wie das Amt weiter mitteilte. Damit sei die Armutsgefährdungsquote im Land im Vergleich zu 2011 um 0,7 Prozentpunkte gestiegen.

Wird hingegen das deutlich geringere mittlere Einkommen im eigenen Bundesland zugrunde gelegt, erreichen die Armutsrisikowerte für Mecklenburg-Vorpommern ein deutlich niedrigeres Niveau. Danach waren 2012 in Mecklenburg-Vorpommern 13,5 Prozent der Bevölkerung armutsgefährdet oder von Armut betroffen (2011: 13,9 Prozent). Die Schwelle lag 2012 in Mecklenburg-Vorpommern bei 723 Euro netto für einen Ein-Personen-Haushalt und bei 1518 Euro für eine vierköpfige Familie.

Von Armut betroffen sind den Angaben zufolge vor allem Erwerbslose, Alleinerziehende, Paare mit drei und mehr Kindern sowie Geringqualifizierte.

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