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03:53 14.03.2013
Ordensschwester Gratia Kukla in St. Ursula. Quelle: Bernd Wüstneck

Ordensschwester M. Gratia Kukla aus Graal-Müritz (Landkreis Rostock) hat starke Beweggründe für ihr jahrzehntelanges Wirken in der heutigen Familienferienstätte Sankt Ursula. „Ich möchte, dass die Menschen eine Atmosphäre der Geborgenheit und des Angenommenseins erfahren“, sagt sie. Heute erhält d ie 70-Jährige den Siemerling-Sozialpreis.

Sie bekommt die Auszeichnung unter anderem für ihr Mitwirken an der zwei Jahre dauernden Umgestaltung des früheren Kinderheims Graal-Müritz zur Familienferienstätte. Mit dem Preis werden laut Siemerling-Kuratorium auch ihre Lebensleistung und das Engagement der Missionsschwestern vom heiligen Namen Mariens im Ostseebad bei Rostock gewürdigt.

Ab 1972 arbeitete Schwester Gratia zunächst als Sozialarbeiterin in dem Kinderheim, später als dessen Leiterin. Weil die Zahl der Heimkinder gleich nach der Wiedervereinigung zurückging, wurde das Haus ab 1993 unter ihrer Regie zu einer Begegnungsstätte für Erholungsuchende umgestaltet. „Ich habe mein Leben als etwas Einmaliges erkannt und wollte es im Dienste der Menschen und im Dienste Gottes einsetzen.“

So werde sie die mit dem Sozialpreis verbundenen 10 000 Euro für einen guten Zweck verwenden. Details möchte sie allerdings noch nicht verraten. Zusammen mit zwei anderen Schwestern lebt sie in Sankt Ursula und bietet kinderreichen Familien und Menschen mit Behinderungen ein abwechslungsreiches Erholungsprogramm an. Ziel sei es, dass die Familien anschließend gestärkt den Alltag bewältigen können.

Nach Angaben der Neubrandenburger Dreikönigs-Stiftung wird der Siemerling-Sozialpreis seit 1994 vergeben. Die Preisträger werden von einem Kuratorium mit Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wirtschaft ausgewählt. Die älteste Sozialauszeichnung im Nordosten soll an die Apothekerfamilie Siemerling in Neubrandenburg erinnern, die im 18.

Jahrhundert soziales und kulturelles Engagement förderte. Mit dem Preis sollen Menschen und Vereine für ihre sozialen und kulturellen Verdienste in Mecklenburg-Vorpommern geehrt werden.

Maik Müller

Eine weitere CD mit rechtsextremem Liedgut ist auf den Index gesetzt worden und darf somit nicht an Kinder und Jugendliche verteilt werden.Wie das Landeskriminalamt (LKA) Mecklenburg-Vorpommerns gestern in Schwerin mitteilte, gelten die Schulhof-CDs als wichtiges Werbemittel der NPD vor allem in Wahlkämpfen.

14.03.2013

Bei einer Anhörung im Landtag zum Wahlalter bei Landtagswahlen haben sich Experten gestern oft für eine Absenkung von 18 auf 16 Jahre ausgesprochen. Klaus-Michael Glaser vom Städte- und Gemeindetag berichtete von guten Erfahrungen mit dem abgesenkten Wahlalter bei Kommunalwahlen in MV.

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In einem Artikel der OZ vom 29.01.2013, S.Vergangenheit . . . befragt“ habe.Hierzu stelle ich fest: Ich habe niemals wissentlich für den Staatssicherheitsdienst der ehemaligen DDR gearbeitet.

14.03.2013
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