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Auch CDU bereit für Koalitionsgespräche

Schwerin Auch CDU bereit für Koalitionsgespräche

Union will Schwerpunkt auf Inner Sicherheit und strukturschwache Regionen legen

Schwerin. Die Koalitionsgespräche zwischen SPD und CDU in Mecklenburg-Vorpommern können beginnen. Nach der Festlegung der SPD auf Koalitionsgespräche mit den Christdemokraten hat auch die CDU am Sonnabend grünes Licht gegeben.

Die Linke

44 %

35 %

21 %

Mit keiner von beiden Parteien.

CDU

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Mit welcher der Parteien soll die SPD koalieren?

Das haben wir unsere Leser online gefragt, 1058 haben geantwortet.

Der CDU Landesvorstand habe gemeinsam mit der Fraktion die Annahme von Koalitionsgesprächen mit der SPD einstimmig beschlossen, teilte die Partei am Samstagabend mit. Damit folgten die Gremien geschlossen dem Vorschlag der Verhandlungsgruppe, die in der vergangenen Woche bei drei Sondierungsrunden mit der SPD die Grundlagen für Koalitionsverhandlungen herausgearbeitet hatte.

Schwerpunkte bei den Koalitionsverhandlungen seien für die CDU die Themen innere Sicherheit, die Unterstützung der ländlichen Räume und der strukturschwachen Regionen sowie die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Der CDU-Landesvorsitzende Lorenz Caffier hatte sich bereits am Vorabend zufrieden über das Angebot der SPD gezeigt.

Die bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern siegreiche SPD hatte am Freitagabend erklärt, sie nehme Koalitionsverhandlungen mit der CDU auf. „Das Wahlergebnis hat gezeigt, dass die Menschen die positive Koalition fortgesetzt haben wollen“, erklärte SPD-Landeschef und Ministerpräsident Erwin Sellering.

Die SPD regierte bereits in den vergangenen zehn Jahren mit der CDU, davor acht Jahre lang mit der Linken. Auch mit ihnen habe es sehr gute Gespräche gegeben, versicherte Sellering. Die Sozialdemokraten hätten sich auch nicht gegen die Linke entschieden, sondern für die CDU.

Beobachter hatten die Fortführung der rot-schwarzen Koalition von vornherein für wahrscheinlich gehalten. Dieses Bündnis hätte im Landtag mit 42 Sitzen eine solide Mehrheit. Rot-Rot hingegen hätte mit 37 Mandaten nur eine Stimme mehr als mindestens nötig.

Ginge es nach den OZ-Lesern, würde es jedoch eine rot-rote Koalition geben: Dafür stimmten in einer Internet-Umfrage 44 Prozent (Stand gestern). Für Rot-Schwarz waren dagegen nur 35 Prozent.

21 Prozent wollen beides nicht.

OZ

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