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MV aktuell Ausschuss zur Werften-Krise: Parteien wollen besser prüfen
Nachrichten MV aktuell Ausschuss zur Werften-Krise: Parteien wollen besser prüfen
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00:01 18.03.2016

Nach mehr als drei Jahren Untersuchungsausschuss zur Pleite der P+S-Werften haben die Koalitionsfraktionen und die oppositionelle Linke gemeinsame Empfehlungen für die Zukunft gegeben. „Das verdeutlicht, dass die drei großen Fraktionen zur Werftindustrie in unserem Land stehen und ähnliche Schlussfolgerungen aus der Insolvenz der P+S-Werften ziehen“, teilten die SPD-Obfrau Stefanie Drese und der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses, Jochen Schulte (SPD), nach einer Sondersitzung des Gremiums gestern in Schwerin mit. Die Grünen stimmten gegen die Empfehlungen, wie ihr Obmann Johannes Saalfeld sagte. Die Empfehlungen sehen unter anderem vor, künftig stärker auf die Unabhängigkeit von Gutachtern zu achten. Unterlagen müssten zudem mehr selbst gesichtet und ausgewertet werden.

Das Land hatte mit hohen Bürgschaften versucht, den ins Trudeln geratenen Schiffbaubetrieben zu helfen. Doch schon das Sanierungsgutachten der Unternehmensberatung KPMG war fehlerhaft, hieß es. Mit der Pleite von P+S hat das Land als größter Gläubiger rund 270 Millionen Euro verloren. Der Ausschuss war im Herbst 2012 eingesetzt worden, um die Hintergründe der Pleite aufzuarbeiten.

OZ

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