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MV aktuell Ausstellung zu Kirchturmuhren
Nachrichten MV aktuell Ausstellung zu Kirchturmuhren
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00:18 14.09.2017

Die neue Wanderausstellung „Kirchturmuhren in Not“ ist gestern in der Schweriner „Marienplatz-Galerie“ eröffnet worden. Die Schau informiert bis zum 21. Oktober anhand von Texten und Fotos über das Thema der Erhaltung der Kirchturmuhren in Mecklenburg, teilt Hans-Joachim Dikow vom Verein „1. Mecklenburger Uhrenclub“ in Schwerin mit.

Die Infos sind auf drei Blöcken sowie einem Kirchturm angebracht, der dem Turm des Schweriner Domes nachempfunden wurde. Zur Präsentation gehört auch ein originales Turmuhrwerk, das das Turmuhrenmuseum Seehausen (Sachsen-Anhalt) als Leihgabe zur Verfügung stellt. Die Ausstellung informiert unter anderem über die Erfassung und den Zustand der Kirchturmuhren in Mecklenburg, über drei erfolgte Uhr-Sanierungen, über den Grundaufbau eines Uhrwerks sowie über den einstigen Hof-Uhrmacher Johann Friedrich Dreyer (Rehna/Schwerin), der beispielsweise die Uhr der Schweriner Paulskirche baute. Die beiden Schweriner Hans-Joachim Dikow und Herbert Weisrock hatten zwischen November 2014 und Januar 2017 auf über 40 Touren fast 400 der rund 670 evangelischen Kirchen in Mecklenburg besucht. Dies geschah mit Legitimation der evangelischen Nordkirche und finanzieller Unterstützung der Stiftung „Kirchliches Bauen in Mecklenburg“, um erstmals die Uhren zu erfassen.

Ihr Fazit: Es gibt etwa 230 Kirchturmuhren in Mecklenburg. Davon befinden sich 105 in einem katastrophalen oder reparaturbedürftigen Zustand und sind defekt. 59 mechanische Uhren funktionieren.

Außerdem existieren 63 elektronische Uhren.

OZ

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