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MV aktuell Auswahl der Minister in der Kritik
Nachrichten MV aktuell Auswahl der Minister in der Kritik
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00:05 20.10.2016

Schwerin. Dem Kabinett von Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) gehören weiter acht Ressortchefs an. Fünf stellt die SPD, drei die CDU. Neu besetzt wird das Finanzressort.

Das übernimmt mit Matthias Brodkorb (SPD) der ehemalige Bildungsminister. Das Bildungsressort wird von Birgit Hesse (SPD) geführt. Oberstaatsanwalt Sascha Ott (CDU) steht dem Justizministerium vor.

Die ehemalige Justizministerin Uta Maria-Kuder (CDU) gehört der Regierung nicht mehr an. Leser der OSTSEE-ZEITUNG fällen auf der Facebook-Seite ein vernichtendes Urteil über die Auswahl.

Ob der alte Innenminister Lorenz Caffier auch der neue sein wird, war Andreas Flick nicht klar: „Caffier ist raus?“, fragt er. Sv En antwortet: „Freue mich auch gerade, oder doch zu früh?“ Die OZ-Online-Redaktion teilt mit: „Nein. Caffier bleibt Innenminister.“ Sv En meint: „Schade.“ Thorsten Czerwinski schreibt: „Wen das wohl freuen soll? Was hat er denn schon gerissen für unser MV?“

Für Marikka Kurzenberg sind die Ministernamen keine Überraschung: „Ich habe gesagt, dass es nichts Neues geben wird. Es wird weiter gehen wie die fünf Jahre vorher.“ Auch Markus Faber äußert sich kritisch: „Warum wurden keine neuen Personen als Minister ernannt?“ Frau Hesse habe schon im Sozialministerium versagt, nun dürfe sie weiter im Kultusministerium versagen. Sie sei Polizistin, sie hätte ins Innenministerium gepasst. „Matthias Brodkorb wird neuer Finanzminister, die Lachnummer des Jahres“, meint er. Er sei fachlich absolut ungeeignet, hatte das in seinem vorherigen Ministerium ausreichend bewiesen. „Liebe SPD, die nächsten Landtagswahlen in fünf Jahren habt ihr schon jetzt mit Pauken und Trompeten verloren.“ Roland Miesorski: „Ein Mann, der nicht mit Zahlen umgehen kann, wird Finanzminister. Da wird der Bock zum Gärtner gemacht.“ Bernd Schumacher fordert von den Ministern, dass sie „schleunigst ihre Wahlversprechen konsequent einlösen sollten, statt ihre Ministergagen zu sichern“. Und für Maximilian Lehmann ist bewiesen, „dass man in der Politik keine Ahnung haben muss, um einen Job zu bekommen“. In der Wirtschaft würden die meisten wohl nicht mal die Probezeit bestehen. bs

OZ

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