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MV aktuell Bei Jugendarbeit nicht kürzen
Nachrichten MV aktuell Bei Jugendarbeit nicht kürzen
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00:00 22.04.2013
Sozialministerin Manuela Schwesig Quelle: cornelius kettler
Schwerin

Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) will die gesetzlich vorgesehenen Rückgänge bei den Zuschüssen zur Kinder- und Jugendarbeit stoppen.

„Das Kinder- und Jugendfördergesetz sieht jährlich 10,23 Euro pro Jugendlichem zwischen 10 und 26 Jahren vor“, sagte Schwesig. Weil die Altersgruppe immer kleiner wird, schrumpfen auch die Zahlungen aus der Landeskasse — von 2012 auf 2013 um 96 000 auf 2,4 Millionen Euro.

In den kommenden Jahren müssten die Zahlungen laut Gesetz weiter abnehmen. „Doch dann würden Strukturen in der Kinder- und Jugendarbeit in Gefahr geraten“, sagte Schwesig. Deshalb wolle sie die alleinige Kopplung der Zuschüsse an die Zahl der Jugendlichen aufgeben und einen Sockelbetrag einführen, um künftig die 2,4 Millionen Euro möglichst stabil zu halten. Verschiedene Modelle würden mit dem Landesjugendring beraten. Möglich sei diese Änderung per Verordnung, allerdings müsse sie Haushaltsberatungen abwarten. Erst dann sei klar, wie viel Geld zur Verfügung stehe.

In die Jugend wurde in den vergangenen Jahren verstärkt investiert. Vor allem wegen der Verkleinerung der Kita-Gruppen und der starken Nachfrage für die Kinderbetreuung stiegen die Ausgaben des Landes für Kinder und Jugend von 146 Millionen Euro 2012 auf 161 Millionen Euro für 2013. Es gebe aber Forderungen, in den nächsten Jahren mehr Augenmerk auf die Belange Älterer zu legen.

Schwesig betonte, dass es 2013 trotz der gesunkenen Zuschüsse keine Kürzungen gegeben habe. Hintergrund ist, dass die Jugendverbände, die allein 1,5 Millionen Euro bekommen, 2012 rund 85 000 Euro nicht nutzten. Diese Summe fließe jetzt in den Topf für Ferienfreizeiten und Jugendreisen, der damit stabil gehalten wird.

OZ

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