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MV aktuell Bei unerfülltem Kinderwunsch: Paare werden finanziell entlastet
Nachrichten MV aktuell Bei unerfülltem Kinderwunsch: Paare werden finanziell entlastet
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03:41 04.09.2013

Paare mit unerfülltem Kinderwunsch bekommen in MV rückwirkend zu Jahresbeginn mehr finanzielle Hilfe bei einer künstlichen Befruchtung. Eine Vereinbarung mit dem Bund kann jetzt unterzeichnet werden, wie Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) gestern sagte. Danach übernehmen Land und Bund zusammen ein Viertel der Kosten für die ersten drei Behandlungsversuche, beim vierten die Hälfte.

Hintergrund ist, dass die gesetzlichen Krankenkassen nur die Hälfte der Kosten einer künstlichen Befruchtung tragen. Den Rest mussten die Paare bislang selbst bezahlen. Ab dem vierten Versuch gibt die Kasse gar nichts mehr.

„Der Kinderwunsch von Paaren in unserem Land darf nicht am Geld scheitern“, sagte Schwesig. Bislang hätten die Paare 1600 bis 1800 Euro pro Behandlungszyklus aufbringen müssen.

Das Interesse an der staatlichen Unterstützung ist groß. Bisher liegen 70 Anträge von Paaren aus dem Nordosten vor. Das Land stellt Schwesig zufolge jährlich 161 000 Euro bereit.

Der Bund halte bundesweit zehn Millionen Euro vor. Im vergangenen Jahr gab es laut Schwesig 285 Kinderwunsch-Behandlungen in MV.

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