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MV aktuell Beifangverbot in MV soll spätestens bis 2019 kommen
Nachrichten MV aktuell Beifangverbot in MV soll spätestens bis 2019 kommen
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23:37 13.03.2013
Die EU-Staaten haben sich auf ein Beifangverbot geeinigt, das bis spätestens 2019 in allen Mitgliedstaaten eingeführt werden soll. Es beträfe dann auch Fischer Dirk Baumann aus Freest. Quelle: Jens Koehler

Der Verband sei grundsätzlich dafür, den sogenannten Beifang - ungewollt gefangene Fische - zu reduzieren, sagte Geschäftsführer Norbert Kahlfuss am Mittwoch der dpa. Das Beste sei, Beifänge zu vermeiden. Das sei bei der Stellnetzfischerei schon fast der Fall. Bei der Schleppnetzfischerei würden selektivere Fanggeräte gebraucht. Bei der Fangtechnik fehle es in Deutschland an Forschungskapazität, kritisierte Kahlfuss. An der Bundesforschungsanstalt für Fischerei existiere der Bereich Fangtechnik fast nicht mehr.

Die Interessenvertretung der Fischwirtschaft hat die Einigung der EU-Fischereiminister auf eine Position zur Reform der Fischereipolitik begrüßt. Eine Regulierung sei richtig, sagte der Geschäftsführer des Fisch-Informationszentrums, Matthias Keller, in Hamburg der dpa.

Die EU-Politiker hatten in der Nacht zu Mittwoch genauere Regelungen für ein Beifangverbot beschlossen. Versehentlich gefangene Fische dürfen nicht wieder zurück ins Wasser geworfen werden. Die Regelung soll in den unterschiedlichen europäischen Gewässern erst nach und nach bis 2019 eingeführt werden. Eine bestimmte Menge Beifang bleibt zunächst erlaubt. Die se soll sich aber innerhalb von fünf Jahren auf sieben Prozent der gefangenen Fische reduzieren.

Das Rückwurfverbot hatten die Minister prinzipiell bereits im vergangenen Sommer beschlossen, damals aber umstrittene Detailfragen zum Zeitplan und zu Ausnahmeregelungen vertagt.

OZ

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