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MV aktuell Boltenhagen: Ferienanlage Weiße Wiek verkauft
Nachrichten MV aktuell Boltenhagen: Ferienanlage Weiße Wiek verkauft
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00:01 07.10.2016
Urlauber gehen in der Ferienanlage „Weiße Wiek“ in Boltenhagen spazieren. Quelle: Karl-Ernst Schmidt

Der Immobilienentwickler „12.18. Investment Management“ aus Düsseldorf hat die Ferienanlage Weiße Wiek in Boltenhagen (Nordwestmecklenburg) gekauft und plant dort den Bau weiterer Ferienwohnungen. Der Kauf ist am Mittwoch von den geschäftsführenden Gesellschaftern Kai Richter und Jörg Lindner auf der Münchener Immobilienmesse Expo Real bekanntgegeben worden. Verkäufer ist Familie Krumme aus Hamburg. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart, so Maria Franken, Sprecherin von „12.18.“.

Ab 1. Januar 2017 geht die Immobilie in den Betrieb des neuen Eigentümers über, hieß es. „Mecklenburg-Vorpommern ist eine der schönsten und zugleich beliebtesten Ferienregionen Deutschlands“, erklärte Kai Richter. Ein Haus an der Ostsee zu haben, passe wunderbar in das Portfolio von „12.18.“. Für die Düsseldorfer Firma ist die Weiße Wiek nach eigenen Angaben das vierte Großprojekt in MV, das gemeinsam mit dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin realisiert werde. Die anderen Objekte sind die Anlage „Hotels und Sportresort Fleesensee“, die Residenz Fleesensee sowie die „Maremüritz Yachthafenresort & Spa“ in Waren.

Die Weiße Wiek auf der Landzunge am Ortsrand von Boltenhagen wurde 2008 eröffnet und besteht aus zwei Hotels mit 382 Zimmern und einem Yachthafen mit 350 Liegeplätzen. Die Anlage ist rund 118000 Quadratmeter groß.

Auf einer 60 000 Quadratmeter großen Freifläche auf dem Gelände will „12.18.“ nun weitere Ferienwohnungen errichten. „Es gibt einige Grundstücke, die wir bebauen wollen“, bestätigt Franken.

Boltenhagens Bürgermeister Christian Schmiedeberg (CDU) ist von den Plänen überrascht, erklärte er gestern. Die Idee, neue Ferienwohnungen zu bauen, sei seiner Ansicht nach nicht umsetzbar.

Der Düsseldorfer Firma sind die Probleme mit dem Bebauungsplan bekannt. „Wir werden entsprechende Gespräche mit den Behörden führen“, sagt Franken. Die angestellten Mitarbeiter würden alle übernommen. Daniel Heidmann

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