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MV aktuell Brandstiftung: Unternehmer verurteilt
Nachrichten MV aktuell Brandstiftung: Unternehmer verurteilt
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00:01 18.08.2016

Das Amtsgericht Waren an der Müritz hat einen Mann aus Mirow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) im sogenannten „Geldregen-Fall“ wegen Brandstiftung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Der Unternehmer erhielt gestern eine 18-monatige Freiheitsstrafe, die für zweieinhalb Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Der 56-Jährige hatte gestanden, im Juli 2015 nach Streit mit der getrennten Ehefrau das gemeinsame Haus angezündet zu haben. „Das war eine Ausnahmesituation, in der ich mich befunden habe“, sagte der Mann vor Gericht. Sein Anwalt Henrik Tantau legte dazu ein Schreiben einer Klinik vor.

Der Fall hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, weil der Mann zudem rund 200 000 Euro in einem Baum vor seiner Frau versteckt hatte. Das Baumversteck lag auf einem Campingplatz, den der 56-Jährige betreibt. Es war wenige Tage vor dem Brand aufgeflogen. Bei großer Sommerhitze hatten sich die zugeklebten Enden des „Geld-Rohres“ gelöst, worin die Scheine lagen, und 50-Euro-Scheine flatterten zu Boden, was als „Geldregen von Mirow“ bekannt wurde. Feuerwehrleute fanden 200 000 Euro, die der Mann später zurückbekam.

Dem Urteil am Amtsgericht ging eine Absprache beider Seite voraus, dass der Brandstifter im Falle eines Geständnisses nicht mehr als ein Jahr und neun Monate Bewährungsstrafe erhält.

OZ

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