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MV aktuell Brexit: Deutsche Fischer bangen um ihre Quoten
Nachrichten MV aktuell Brexit: Deutsche Fischer bangen um ihre Quoten
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05:45 15.05.2017
Ostsee-Hering bei Euro-Baltic in Sassnitz-Mukran. In dem Fischwerk auf der Insel Rügen werden pro Jahr auch 40 000 Tonnen Nordsee-Hering verarbeitet. Quelle: Stefan Sauer/dpa
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London/Sassnitz

Deutsche Trawler können bislang ungehindert und legal in britischen Hoheitsgewässern auf Fischfang gehen. Doch nach dem Votum für einen EU-Austritt Großbritanniens könnte es in der 200-Seemeilen-Zone rund um die Insel bald heißen: „UK first“. Dann wäre das Gebiet in Nordsee und Nordost-Atlantik für die deutsche und die EU-Fischereiflotte tabu.

„100 Prozent der deutschen Nordseeherings-Quote werden in britischen Gewässern gefangen“, macht Uwe Richter, Vorsitzende des Deutschen Hochseefischerei-Verbandes, deutlich. Das sind mehr als 50 000 Tonnen Hering pro Jahr. Betroffen wären auch Makrele und Wittling.

Und die Folgen würde man auch in Mecklenburg-Vorpommern spüren, etwa auf der Insel Rügen. Bei der Euro-Baltic Fischverarbeitungs GmbH in Sassnitz-Mukran werden jährlich 40 000 Tonnen Nordsee-Hering verarbeitet. Hier stünden 230 Arbeitsplätze auf dem Spiel, sagt Geschäftsführer Richter.

OZ

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