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MV aktuell Buga: „Grüne Stadt am Wasser“
Nachrichten MV aktuell Buga: „Grüne Stadt am Wasser“
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00:00 01.12.2017
Rostock

Die Pläne für Rostocks Bewerbung um die Bundesgartenschau 2025 (Buga) werden konkret: Sollte die Hansestadt den Zuschlag erhalten, sollen auf beiden Seiten der Warnow blühende Landschaften entstehen – auf einem über 40 Hektar großen Areal rund um den Stadthafen sowie im Iga-Park Schmarl. Bei Blumen und Pflanzen will es das Rathaus aber nicht belassen. „Die Buga soll der gesamten Stadtentwicklung einen Schub geben. Wir wollen sie nutzen, um Rostock zur ,Grünen Stadt am Wasser’ zu entwickeln – mit neuen Vierteln am Fluss, Parks für die Bürger, Kultureinrichtungen und einer Brücke über die Warnow“, sagt Matthias Horn, Buga-Beauftragter der Stadtverwaltung.

Rund um den Rostocker Stadthafen, aber auch in Rostock- Schmarl, soll die Hansestadt zur Bundesgartenschau (Buga) erblühen.

Eine Arbeitsgemeinschaft aus sechs Planungsbüros soll bis März die Bewerbungsunterlagen erarbeiten. Erste Ideen stellte das Landschaftsarchitektur Büro Sinai aus Berlin bereits vor: Der größte Teil der Buga-Flächen soll am Ostufer – auf Gehlsdorfer Seite – entstehen. Auch auf der Haedge-Halbinsel im Stadthafen sind Ausstellungen geplant. Dort soll das Leuchtturmprojekt der Buga 2025 in Rostock entstehen – der „Brückenschlag über die Warnow“. Rund um das sogenannte Rostocker Oval sind kleine Ausstellungsflächen, Bürgergärten und Parks vorgesehen.

Die Brache der alten Deponie in Gehlsdorf soll modernes Wohngebiet werden – eine „Gartenstadt“. Industrie soll den Osthafen verlassen. Dort plant Rostock mit innovativen Firmen und jungen Familien.

Rund um den Fluss sollen Rad- und Wanderweg entstehen, Flächen für Spiel und Sport. Zudem: Die L 22 im Stadthafen soll „überdacht“ werden. „Auf dem Plateau könnte ein Park mit Cafés entstehen“, so Horn.

Bis Mai 2018 muss die Hansestadt ihre Bewerbung einreichen. Einzige Konkurrenz um die Buga 2025 ist bislang Wuppertal.

Andreas Meyer

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