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MV aktuell CDU-Frau Strenz muss Strafe an Bundestag zahlen
Nachrichten MV aktuell CDU-Frau Strenz muss Strafe an Bundestag zahlen
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16:24 14.03.2019
CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Strenz (rechts im Bild) muss rund 20.000 Euro Strafe an den Bundestag zahlen. Quelle: dpa
Berlin/Crivitz

Wegen der verspäteten Angabe von Nebeneinkünften muss die Bundestagsabgeordnete Karin Strenz (CDU, 51) aus Crivitz jetzt mit Konsequenzen rechnen. „Das Präsidium des Deutschen Bundestages hat gegen die Abgeordnete Karin Strenz ein Ordnungsgeld in Höhe von zwei Monatsdiäten verhängt“, erklärte Sprecher Frank Bergmann am Donnerstag. Strenz muss damit 19560,56 Euro zahlen, weil sie Einnahmen von 2014 und 2015 erst 2016 angegeben hatte.

Strenz hatte nach eigenen Angaben von November 2014 bis Januar 2015 insgesamt 22491 Euro Nebeneinkünfte erhalten, aber verspätet beim Bundestag angemeldet. Das Honorar stammt von der Firma Line M-Trade des Aserbaidschan-Lobbyisten Eduard Lintner. Sie habe es für Beratertätigkeiten erhalten, so Strenz. Den Vorwurf des Lobbyismus für den Despotenstaat Aserbaidschan wies sie allerdings zurück.

Der Bundestag bestätigte auf OZ-Anfrage die aktuelle Entscheidung. Strenz erklärte dazu: „Das Ordnungsgeld bezieht sich ausschließlich auf die verspätete Anzeige von Nebentätigkeiten. Dass mir hier handwerkliche Fehler unterlaufen sind, bedaure ich sehr. Dennoch bin ich froh, dass die weiteren schwerwiegenden Vorwürfe gegen meine Person entkräftet wurden. Ich hoffe nun, dass diese rufschädigende Hetzkampagne mit dem Abschluss aller Prüfverfahren ein Ende gefunden hat."

In der CDU ist Strenz seit dem Bekanntwerden der Affäre umstritten. Dass die 51-Jährige über den Vorfall stolpert, bezweifeln Beobachter. Im Bundestagswahljahr 2017 haben Strenz und ihr Mann der CDU mit insgesamt gut 25000 Euro großzügige Spenden überwiesen.

Frank Pubantz

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