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MV aktuell DREI FRAGEN AN...
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00:00 13.04.2013
Nach dem langen Winter ist die Natur im Verzug, auch der Raps. Die OZ sprach dazu mit Martin Piehl, Hauptgeschäftsführer des Bauernverbandes MV. Quelle: Dietmar Lilienthal

Allerdings haben die Bauern mit den gestalteten Kulturlandschaften einen maßgeblichen Einfluss auf die sehenswerte Natur, die Felder und Wiesen. Dieses Jahr wird der Raps in Mecklenburg-Vorpommern im Mai blühen. Wir hatten vor einigen Jahren auch schon einmal Mitte April eine volle Rapsblüte. In diesem Jahr werden die Touristen mit Beginn der Saison, in den Tagen vor und nach Pfingsten, den süßen Duft von Raps und die gelben Felder genießen können.

2Auf wie viel Hektar wurde Raps für die diesjährige Ernte in MV angebaut? Auf insgesamt 245 500 Hektar. Die aktuelle Rapsanbaufläche entspricht einem Anteil an der Gesamtackerlandfläche in MV von 23 Prozent. Ob allerdings die Gesamtfläche den Winter gut überstanden hat, wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen.

3 Kann die anhaltend kühle Witterung die Qualität des Rapses positiv oder negativ beeinflussen? Die Nährstoffversorgung der Pflanzen mit Dünger ist in manchen Regionen witterungsbedingt ins Stocken geraten. Gegenwärtig gibt es einen Rückstand der Pflanzenentwicklung von etwa drei Wochen. Wenn Wärme und Niederschlag in den nächsten Wochen für ausreichendes Wachstum sorgen, kann die Natur manches wieder aufholen. Zu den Qualitäten oder den Erträgen kann man jetzt noch keine verlässlichen Aussagen machen. Wie sagen die Bauern: Die Küken werden im Herbst gezählt — das heißt: Nach der Ernte weiß man mehr. Interview: Axel Meyer

OZ

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