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MV aktuell DRK-Wasserwacht jetzt mit Drohnen im Rettungseinsatz
Nachrichten MV aktuell DRK-Wasserwacht jetzt mit Drohnen im Rettungseinsatz
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14:09 12.05.2018
Ein sogenannter Rettungscopter bei einem Test am Strand der Insel Usedom. Quelle: Stefan Sauer/archiv
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Schwerin/Zingst

Zur Rettung von Ertrinkenden sind bei der DRK-Wasserwacht seit Samstag Drohnen im Einsatz. Die 18 „Rettungscopter“ seien an 14 Ostsee-Stränden und vier Binnengewässern in Mecklenburg-Vorpommern stationiert, sagte ein Sprecher der DRK-Wasserwacht in Zingst, wo einer der neuen technischen Helfer am Strand vorgeführt wurde.

Eine Rettungsschwimmerin im Neoprenanzug simulierte in der zehn Grad kalten Ostsee einen Unfall und rief um Hilfe. Ein Kollege steuerte die Drohne zu der Frau und vom Gerät fiel ein Rettungsschlauch zu ihr hinunter. Daran hielt sie sich fest, bis ein Rettungsschwimmer sie erreichte und sicher ans Ufer brachte.

Nach Angaben des DRK ist Mecklenburg-Vorpommern das erste Bundesland, das speziell ausgestattete Drohnen verwendet, um in Not geratenen Schwimmern zu helfen. Sie können an der Unglücksstelle Plastikschläuche abwerfen, die sich im Wasser automatisch aufblasen. In Schleswig-Holstein werden solche Fluggeräte von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DRLG) lediglich eingesetzt, um nach Vermissten zu suchen.

Kauf, Umbau und Ausstattung der 18 Drohnen haben laut DRK 54 000 Euro gekostet. Neben 14 Ostsee-Badestränden seien die Geräte auch im Binnenland in Neubrandenburg (Tollensesee), Waren (Müritz), Güstrow (Inselsee) und Schwerin (Schweriner See) stationiert. Im Vorjahr war der selbst entwickelte Prototyp auf Usedom erfolgreich getestet worden.

Zusammen mit der DLRG sichert die DRK-Wasserwacht in den Sommermonaten in Mecklenburg-Vorpommern ein engmaschiges Rettungsnetz. Das DRK besetzt an 14 Ostseestränden die Rettungstürme - darunter Warnemünde, Heiligendamm und die Kaiser-Bäder auf Usedom -, die DLRG an 29. Außerdem bewachen Rettungsschwimmer des DRK 53 Badestrände an Binnenseen, die DLRG 3.

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