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MV aktuell Datenschützer warnen vor Gesundheits-Apps
Nachrichten MV aktuell Datenschützer warnen vor Gesundheits-Apps
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00:01 08.04.2016
Fitness-Armbänder erfassen Gesundheitsdaten. Quelle: Michel Winde/dpa

Unabhängige Datenschützer von Bund und Ländern fordern einen effektiven Schutz von Daten, die durch Gesundheits-Apps und Fitnessarmbänder gesammelt werden. Die Weitergabe von Gesundheits- und Verhaltensdaten an Dritte bedürfe einer gesetzlichen Regelung oder einer wirksamen Zustimmung, heißt es in einem Papier, das gestern auf der Frühjahrskonferenz der Datenschützer in Schwerin beschlossen wurde. „Fitness-Tracker“ und Gesundheits-Apps auf dem Smartphone sammeln Nutzerdaten beispielsweise über das Bewegungs- und Sportverhalten, Essgewohnheiten sowie den Puls. Gesundheitsdaten seien besonders schützenswert, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Datenschutzbeauftragter Reinhard Dankert. Mit Hilfe der Aufzeichnungen könnten detaillierte Risiko-Bewertungen vorgenommen und Profile für individuelle Tarife entwickelt werden. Solche Überlegungen habe es bereits gegeben. Das aber würde dem bisher bei Krankenversicherungen gültigen Solidarprinzip zuwiderlaufen, sagte Dankert.

Einer repräsentativen Umfrage zufolge nutzt knapp ein Drittel der Bevölkerung ab 14 Jahren „Fitness-Tracker“ zur Aufzeichnung von Gesundheitsdaten. In der Regel würden die aufgezeichneten Daten über das Internet an Hersteller, Internetanbieter und sonstige Dritte weitergeleitet, kritisieren die Datenschützer. Frank Pfaff

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