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MV aktuell Die Suche nach dem Seeweg
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00:00 02.10.2017

In die Seestraße wollten sie und landeten im Seeweg – und zwar am anderen Ende der Ostsee. Der Bürgermeister des ostholsteinischen Heringsdorf, Jürgen Raudonus, erzählt:

„Wir hatten schon Gäste, die fragten, wo der Seeweg sei. Darauf antwortete ich: ,Na hier!’“ Dennoch war es der falsche Weg – die Gäste mussten einen Umweg in Kauf nehmen. Mehr als 300 Kilometer gen Osten, in die Seestraße nach Usedom. Vom kleinen beschaulichen Ort an Schleswig-Holsteins Küste ins mondäne Kaiserbad in Vorpommern.

Auch die Post habe schon Briefe oder das eine oder andere Paket in den Seeweg nach Ostholstein versandt, die eigentlich an Usedoms Küste von ihren Empfängern entgegengenommen werden sollten, erzählt der Bürgermeister. Raudonus hat den Zwillingsort auch schon selbst besucht. „Ich habe im anderen Heringsdorf Urlaub gemacht. Mir gefällt es dort sehr gut.“

Auf der Sonneninsel Usedom (übrigens auch der Beiname von Fehmarn) ist Lars Petersen Bürgermeister von Heringsdorf. Der gebürtige Schleswig-Holsteiner, der schon in Lübeck arbeitete, gibt zu, noch nie das ostholsteinische Heringsdorf besucht zu haben. „Das muss ich mal machen“, sagt er. Namensverwechslungen erlebt er tatsächlich aber weniger wegen Heringsdorf, sondern wegen Ahlbeck: „Ahlbeck, ein Ortsteil von Heringsdorf, gibt’s noch einmal am Stettiner Haff.“ Mit seiner Fußballmannschaft warteten sie daher „regelmäßig auf Mannschaften aus dem Brandenburger Raum“.

OZ

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