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MV aktuell Diese Weihnachtsmärchen werden in den Theatern Mecklenburg-Vorpommerns gezeigt
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18:09 05.11.2018
David Marquis und Coco Plümer stehen mit dem Ensemble Junges Staatstheater Parchim in dem Weihnachtsmärchen "Aschenputtel" auf der Bühne. Quelle: Silke Winkler/Mecklenburgisches Staatstheater/dpa
Schwerin

Aschenbrödel und Schweinehirt, Rumpelstilzchen und Schneekönigin, der Zauberer der Smaragdenstadt und der Räuber Hotzenplotz: Mecklenburg-Vorpommerns Theater bieten ein ganzes Märchenreich auf, um ihre jüngsten Besucher in den nächsten Wochen zu beglücken. Opulente, liebevolle Inszenierungen mit teils großer Besetzung sind angekündigt - und der Einsatz lohnt sich.

Die Darsteller werden nicht nur mit glänzenden Augen und vor Staunen offenen Mündern belohnt, sondern auch mit zuverlässig vollen Häusern. Im Mecklenburgischen Staatstheater etwa gehen an die 20 Prozent aller Besucher einer Spielzeit ins Weihnachtsmärchen.

Weihnachtsmärchen in Parchim und Schwerin

Seit der Fusion mit dem Mecklenburgischen Landestheater Parchim werden am Mecklenburgischen Staatstheater zwei Weihnachtsmärchen inszeniert. Traditionell eröffnet Parchim landesweit die Saison. Seit dem Wochenende wird der Grimm-Klassiker „Aschenputtel“ gespielt. Neben 38 Vorstellungen in Parchim und Schwerin unternimmt das Ensemble auch 14 Abstecher im Land, wie ein Theatersprecher sagte.

Im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters in Schwerin hat dann am 22. November Alexander Wolkows „Der Zauberer der Smaragdenstadt“ Premiere, wovon 42 Aufführungen geplant sind. Für beide Inszenierungen liegen zusammen 31 600 Tickets an den Kassen bereit. Insgesamt hatte das Staatstheater in der vergangenen Spielzeit rund 180 000 Zuschauer.

Weihnachtsmärchen in Rostock, Stralsund und Greifswald

Vier Tage später, am 26. November, ist das Warten auch für die Kinder in der Region Rostock vorbei. Dann hat im Großen Haus des Volkstheaters „Die Schneekönigin“ nach dem Märchen von Hans Christian Andersen Premiere. Zwei Vorstellungen an einem Tag sind den Bühnen mit Weihnachtsmärchen keine Seltenheit.

Das Theater Vorpommern will dem DEFA-Filmklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ nacheifern. „Ganz opulent“ werde die Inszenierung mit großer Besetzung von neun Schauspielern, von denen einige Doppel- und Dreifachrollen spielen, sagte Theatersprechern Helga Haase. „Wir bemühen uns, es so schön wie im Film zu machen.“ Premiere ist am 17. November in Stralsund. Von den 29 Vorstellungen in Stralsund und Greifswald seien mehrere schon ausverkauft. „So viele Vorstellungen haben wir bei anderen Stücken nicht“, sagte Haase. Ganze Schulklassen buchen. Rund 12 500 Tickets liegen bereit.

Weihnachtsmärchen in Anklam, Neubrandenburg, Neustrelitz und Güstrow

Die Vorpommersche Landesbühne in Anklam erweist sich als Königin der Märchenbühnen. Gleich sechs Stücke bringt das Theater auf die Bühne, den Anfang macht „Die Prinzessin und der Schweinehirt“ nach Hans Christian Andersen mit der Premiere am 11. November. „Insgesamt werden bis Ende Dezember sechs verschiedene Märchen in 71 Vorstellungen für Kinder und zwölf spezielle Familienvorstellungen auf dem Programm stehen“, sagte Theatersprecherin Martina Krüger.

Vergleichsweise spät beginnt die Märchensaison bei der Theater- und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz. Jeweils am 28. November haben dort Otfried Preußlers „Räuber Hotzenplotz“ in Neustrelitz und „Rumpelstilz“ nach den Gebrüdern Grimm in Neubrandenburg Premiere. Mehr als 20 Vorstellungen sind jeweils geplant. „Rumpelstilz“ wird außerdem als Gastspiel im Ernst-Barlach-Theater Güstrow gezeigt.

Iris Leithold

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