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MV aktuell Olympiastützpunkte in MV: Druck hilft
Nachrichten MV aktuell Olympiastützpunkte in MV: Druck hilft
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17:57 10.10.2018
Kommentar von Christian Lüsch zum Olympiastützpunkt Quelle: Montage, Cassandra Voigt
Schwerin

Der ganz große Druck ist erstmal aus dem Kessel: Die Olympiastützpunkte der Kanuten und der Triathleten in Neubrandenburg sowie das Bundesleistungszentrum der Segler in Rostock-Warnemünde dürfen weiter mit finanzieller Förderung des Bundes rechnen.

Auch wenn Unionspolitiker Eckhardt Rehberg als Überbringer der guten Nachricht Punkte zu sammeln versuchte: Ausschlaggebend für die Entscheidung in Horst Seehofers Ministerium dürfte der Einspruch von Landessportministerin Birgit Hesse gewesen sein. Die Sozialdemokratin hatte Seehofer einen Brandbrief geschrieben, in dem sie vor fatalen Folgen für den Spitzensport gewarnt hatte. Um den Druck zu erhöhen, machte die Ministerin die Sache, die sonst vielleicht versandet wäre, öffentlich. Ohne den relativ lauten Aufschrei aus dem Norden wäre das Streichkonzert vermutlich über die Bühne gegangen.

Die Gefahr für Trainer und Athleten ist gebannt – vorerst. Sie müssen nun liefern. Bleiben Erfolge bei internationalen Wettkämpfen weiter aus, werden die Standorte bald wieder zur Disposition gestellt werden.

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Christian Lüsch

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