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MV aktuell Einfach nur traurig
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21:45 23.03.2014
Klaus J. Behrendt (links) als Kommissar Max Ballauf und Dietmar Bär als Kommissar Freddy Schenk bei den Dreharbeiten zum Kölner Tatort. Quelle: Henning Kaiser/dpa
Köln

Franziska ist tot, nichts mehr ist mehr so, wie es war und passend zur Trauerstimmung im Kölner Kommissariat haben es Freddy Schenk (Dietmar Bär) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) mit einem Fall zu tun, der trauriger kaum sein könnte. Der Anblick der verkohlten Kinderleichen ist schwer zu ertragen, doch es kommt noch schlimmer.

Der Zuschauer muss in „Der Fall Reinhardt“ miterleben, wie eine heile Welt immer mehr ins Wanken gerät und schließlich komplett zusammenbricht. Susanne Wolff (als Karen Reinhardt) und Ben Becker (als Gerald Reinhardt) spielen ihre Rollen so eindringlich, dass es den Zuschauer komplett gefangen nimmt. Dieser Tatort wirkt nach, wühlt auf und ist einer der besten, die ich bisher gesehen habe. Nicht nur die Hauptfiguren sind grandios besetzt, auch der Brandstifter (Steffen Schortie Scheumann) und Franziskas Ersatz (Patrick Abozen) beeindrucken.

Für die Kommissare bleibt nur der Hintergrund und auch das wirkt stimmig. Schenk hat (aus Trauer?) enorm abgenommen und nicht nur deshalb scheinen die Zeiten des gemeinsamen Currywurstessens vorbei zu sein. Klaus J. Behrendt bringt das Fazit des Falls in einem Interview gut auf den Punkt: „Einfach nur traurig“. Aber auch richtig gut gemacht.



Grit Petersen

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