Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 5 ° Regenschauer

Navigation:
Erleuchtet: Licht und Verbrauch bei Nachtfahrt überzeugen

Advertorial Erleuchtet: Licht und Verbrauch bei Nachtfahrt überzeugen

Die Tester begeistert von sparsamen LED-Beleuchtung. Die Heizung des E-Golf frisst aber viel Strom. Die Rückgewinnung von Energie im Stadtverkehr funktioniert gut.

Voriger Artikel
OZ-TV Donnerstag: Sieben Feuer in einer Nacht
Nächster Artikel
Diskus-Talent holt zum großen Wurf aus

Jörg Westphal wirft vor der Fahrt einen Blick in den Motorraum des E-Autos. Ihm gefallen die LED-Leuchten gut.

Quelle: Virginie Wolfram

Rostock. Größer könnte der Kontrast kaum sein: Während der riesige, hell erleuchtete Kreuzliner unter großem Getöse den Hafen verlässt, starten Jörg und Angelika Westphal dort zu einer nächtlichen Testfahrt – mit ihrem nahezu lautlosen, strombetriebenen Auto.

OZ-Bild

Die Tester begeistert von sparsamen LED-Beleuchtung. Die Heizung des E-Golf frisst aber viel Strom. Die Rückgewinnung von Energie im Stadtverkehr funktioniert gut.

Zur Bildergalerie

Wie praxistauglich sind E-Autos wirklich? Diese Frage wollen wir in Kooperation mit VW beantworten. Die Leser von zehn Tageszeitungen testen eine Woche lang zehn mit Strom betriebene Golf, die von VW zur Verfügung gestellt wurden. Über die Erfahrungen unserer Leser berichten wir täglich.

Nach der großen Portparty in Warnemünde will Familie Westphal aus Wustrow an diesem Mittwochabend Licht ins Dunkel bringen. Seit vergangenem Sonnabend prüfen sie den E-Golf als Tester für die OSTSEE-ZEITUNG auf Herz und Nieren. An diesem Abend haben sie die Reichweite des Stromers im Blick: Wie viel Akkuleistung verliert man bei einer längeren Nachtfahrt, wenn Licht und Heizung auf Hochtouren laufen? Und wie unterscheiden sich Stadt- und Überlandfahrt?

Hochentwickelte Lichttechnik schont Batterie

Nach seiner Tour von Warnemünde nach Wustrow auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zeigt sich der Technikfreund Jörg Westphal begeistert. „Das Licht leuchtet einfach genial die Straße aus, und das Kurven- und Abblendlicht ist fantastisch“, resümiert er und fügt schmunzelnd hinzu: „Und ich habe gelernt, dass ich doch noch nicht alles über Autos weiß.“ Trotz all der Wagen, die er im Laufe der Zeit gefahren habe, und seines früheren Jobs in der Fahrzeugbranche hat der Seenotretter im Laufe der nächtlichen Fahrt in der Bedienungsanleitung des Autos nachlesen müssen, weil ihm das Licht des Pkw auf den Landstraßen plötzlich sehr schlecht vorkam. „Da habe ich herausgefunden, dass man mit dem E-Auto die ganze Zeit mit Fernlicht fahren kann, denn wenn Fahrzeuge entgegenkommen oder vor einem fahren, blendet der Golf automatisch bestimmte Felder des Fernlichts aus und erkennt außerdem die Straßenleuchten“, erläutert der Tester, der die Lampen am liebsten 1:1 in sein Auto einbauen lassen würde.

Entscheidend war für ihn neben der Qualität des Lichts vor allem: Zieht der E-Wagen durch die Leuchten zu viel Strom – und verliert damit von der ohnehin nicht besonders hohen Reichweite? „Er hat erfreulicherweise nicht mehr verbraucht, es gab keinerlei Auffälligkeiten, vermutlich weil die LED einfach insgesamt sehr sparsam sind“, sagt der 54-Jährige.

Komfort kostet Reichweite

Völlig anders hingegen verhielt es sich mit der Innenraum- oder Sitzheizung, die er auf seinen Arbeitsfahrten an den Vortagen getestet hatte. „Da konnte ich nach angestellter Sitzheizung zusehen, wie die Reichweite immer weiter purzelte. Deshalb habe ich den Test nach 27 Kilometern abgebrochen und die Sitzheizung ausgemacht“, sagt Westphal. Auch für das Aufheizen des Innenraums direkt nach dem Start gingen oft einige Kilometer drauf. Nur am heißen gestrigen Tag war das nicht der Fall.

Im dichten Stadtverkehr wiederum hat das viele Im-Stau- und An-den-Ampeln-Stehen für den E-Mobilisten Vorteile. Als Jörg Westphal in Wismar vier Kilometer mit seiner Familie zu einem Restaurant fuhr, ging es vorwiegend bergab und er stand bei Rot an mehreren Ampeln. Das Fazit: Statt vier Kilometer Reichweite zu verlieren, gewann er durch die Rekuperation sogar noch vier weitere Kilometer dazu. Unter Rekuperation versteht man die Rückgewinnung kinetischer Energie, die eigentlich beim Bremsen in Form von Wärme verloren geht. Auch im Rostocker Stadtverkehr stellte Jörg Westphal fest, dass der Reichweitengewinn gut funktioniert. „Im Prinzip ist es das ideale Stadtauto“, sagt er.

Virginie Wolfram

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Advertorial
Angelika und Jörg Westphal aus Wustrow starteten am Wochenende zum E-Golf-Test.

Angelika und Jörg Westphal starteten am Wochenende zum E-Golf-Test. Ihnen gefiel auf Anhieb das fehlende Motorgeräusch und die Innenraumgestaltung. Das Ehepaar machte sich aber Gedanken über die beschränkte Reichweite.

mehr
Mehr aus MV aktuell
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Termine, Events, Veranstaltungen Teaser der den User auf die Seite "Termine" führen soll image/svg+xml Image Teaser Termine 2015-09-23 de Veranstaltungen Aktuelle Termine Konzerte, Kino, Ausstellungen, Vorträge, Theater, Workshops, Tanz und noch vieles mehr. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier.