Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 14 ° wolkig

Navigation:
Erste „Ozeanatour d’ amour“ im Stralsunder Museum

Stralsund Erste „Ozeanatour d’ amour“ im Stralsunder Museum

So ist das also: Die Aale sind regelrechte Sextouristen, weil sie zum Liebesspiel bis zu den Bahamas reisen. Seeigel und Seesterne verabreden sich gern zum Gruppensex.

Stralsund. So ist das also: Die Aale sind regelrechte Sextouristen, weil sie zum Liebesspiel bis zu den Bahamas reisen. Seeigel und Seesterne verabreden sich gern zum Gruppensex. Der Wels ist ein ausdauernder und stürmischer Liebhaber.

Dass es in jedem Fall auch„im kalten Meer heiß hergeht“, glaubt man der Stralsunder Museumspädagogin Corinna Hoffmann gestern aufs Wort. Die 39-jährige Biologin nahm die Gäste der ersten „Ozeanatour d’ amour“ gestern mit auf eine Reise, in der sie eine Menge Wissen über das Liebeslieben der Meerestiere vermittelte.

Corinna Hoffmann gibt zu, dass sie bei ihren Recherchen zu diesem speziellen Vortrag, der bezeichnenderweise am Valentinstag seine Premiere erlebte, selbst viel Spaß hatte. Vieles sei noch unerforscht.

Zum Beispiel, dass die Dorsche grunzen, um sich bei der holden Weiblichkeit in Szene zu setzen. Überhaupt hätten die Liebesgeräusche ihren Ursprung im Meer. Buckewale komponieren sogar regelmäßig neue Lieder, um die Weibchen zu beeindrucken. Bei den Pottwalen sind es Klick-Laute, während bei den Schwertwalen die älteste Dame der Familie bestimmt, wer sich mit wem paart.

Und ab und an geht es auf Leben und Tod. Dem Hecht kann es passieren, dass er nach dem Akt vom Weibchen verspeist wird. Und Quallen führen ein Doppelleben, sie haben eine zweite Identität. In einem Schaukasten ist das Präparat eines Finnwal-Penis’ zu sehen. Und der hat die Länge von 1,62 Metern. Auch der Samenerguss eines Riesen-Hais wird zur Schau gestellt. Und der bringt es bei einem Mal auf 18 Liter. Marlies Walther

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Greifswald
Dieses Foto mit Eisstrukturen am Kooser See – aufgenommen im Januar 2017 – schickte uns OZ-Leser Wolfgang Schielke. Eingefügt hat er ein Gedicht von Ernst Moritz Arndt (1769-1860). „Von mir ein stiller Gruß an den verehrten Namenspatron meiner früheren Universität“, schreibt Schielke, der von 1974 bis 1979 an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald studiert hat.

Täglich erreichen die OZ-Redaktion weitere Leserbriefe zur Namensablegung der Uni Greifswald

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus MV aktuell
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Termine, Events, Veranstaltungen Teaser der den User auf die Seite "Termine" führen soll image/svg+xml Image Teaser Termine 2015-09-23 de Veranstaltungen Aktuelle Termine Konzerte, Kino, Ausstellungen, Vorträge, Theater, Workshops, Tanz und noch vieles mehr. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier.