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Eschenbestand im Stadtforst abgestorben

Greifswald Eschenbestand im Stadtforst abgestorben

Im Greifswalder Stadtforst gibt es nahezu keine Esche mehr, die noch gesund ist. Laut Förster Bent Knoll ist der Bestand zu 98 Prozent abgestorben.

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Chalara fraxinea heißt der Übeltäter, der die Eschen zu einem langsamen Tod verurteilt. Er nistet sich in den Gefäßen ein.

Quelle: Maike Wegner

Greifswald. Eine fatale Situation für den Wald der Hansestadt, denn rund ein Fünftel der insgesamt 1500 Hektar nahm diese Baumart bislang ein. Verantwortlich für das Eschensterben ist ein kleiner Schädling - der Schlauchpilz Chalara fraxinea. Keine Esche, weder junge noch alte Bäume, sind vor diesem Parasiten gefeit. Und das betrifft nicht nur die Wälder in Deutschland, sondern europaweit. Für Greifswalds Stadtförster bedeutet dies, sämtliche Eschen abzuholzen. Doch mit der rasanten Geschwindigkeit des Absterbens kann er nicht Schritt halten. Viele tote Bäume fallen deshalb einfach um. In der kalten Jahreszeit ließ der Förster rund 3300 Festmeter von Lohnunternehmen einschlagen.



Petra Hase

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