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MV aktuell Experten: Hürden für Windparks fallen lassen
Nachrichten MV aktuell Experten: Hürden für Windparks fallen lassen
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00:05 10.05.2016
Ein System zur solarthermischen Wasseraufbereitung stellte Martin Willige zur Konferenz vor. Quelle: dpa
Schwerin

. Beim Bau neuer Wind- und Solarparks in Deutschland drohen kleine Akteure wie regionale Genossenschaften oder einzelne Stadtwerke nach Expertenmeinung auf der Strecke zu bleiben. Die vom Bund geplante Ausschreibungspflicht für Ökostrom-Projekte bringe zunächst höhere Kosten und berge auch zusätzliche Risiken. „Wirksamen Schutz für Bürger-Energieanlagen gäbe es nur mit einer Befreiung von der Ausschreibungspflicht“, sagte Uwe Leprich vom Umweltbundesamt gestern zum Auftakt der 10. Eurosolar-Konferenz in Schwerin. In Verbünden könnten aber auch kleinere Investoren mithalten. Als Beispiel nannte Leprich den multinationalen Zusammenschluss von knapp 100 Stadtwerken, Trianel.

Auch Jens Vollprecht von der Berliner Energieberatungs-Kanzlei BBH äußerte sich skeptisch: „Je mehr Bewerber, desto höher ist das Risiko, den Zuschlag nicht zu bekommen und auf den Kosten sitzen zu bleiben. Und das verkraften große Player einfacher“, sagte er.

MV hatte erst im April als erstes und einziges Bundesland ein Bürgerbeteiligungsgesetz für Windparks verabschiedet. Damit soll sichergestellt werden, dass auch Bürger und Kommunen von den Erträgen der Anlagen profitieren. Noch unklar ist, welche Auswirkungen die vom Bund geplante Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes darauf haben wird.

OZ

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