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MV aktuell Falsche Pfennige in der Latrine
Nachrichten MV aktuell Falsche Pfennige in der Latrine
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23:36 05.03.2013
Falschgeld aus dem 13. Jahrhundert haben Archäologen in der Greifswalder Innenstadt entdeckt. Die Besitzer hatten die Münzen damals ins Klo geworfen. Quelle: Peter Binder
Greifswald

Nachgemacht wurden Pfennige der Bischöfe von Münster und Osnabrück. Laut Grabungsleiterin Renate Samariter handelt es sich um einen sehr seltenen Fund, da Falschmünzerei mit dem Tode bestraft wurde. Die Greifswalder Pfennige bestehen aus einem Kupferkern, der von einer Zinn/Blei-Legierung umgeben war. Neu sollen sie wie die echten Münzen aus Silber ausgesehen haben. Offenbar haben die Besitzer aber befürchtet, dass die Fälschung auffällt. Sie warfen die Münzen ins Klo. Genau dort, in einer um 1280 in Betrieb genommenen Latrine, wurden die Geldstücke gefunden.

Dass die Grundstücksbesitzer vermögend gewesen sein müssen, belegt der Überrest einer kostbaren Speise. Die Archäologen fanden ein Hummerschere.

Mehr dazu lesen Sie in der Mittwochsausgabe Ihrer OSTSEE-ZEITUNG (Greifswalder Zeitung).

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