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MV aktuell Feiern, Fitness, Frühstück: Studentenclubs bieten Vielfalt
Nachrichten MV aktuell Feiern, Fitness, Frühstück: Studentenclubs bieten Vielfalt
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00:00 31.03.2014
Stimmung auf einer Party im August 2013 im Rostocker LT-Club: Viktoria, Steve, Lisa und Jan (v.l.) aus Leipzig feiern mit. Quelle: Archiv/Arscholl
Greifswald

Studentenclubs sind beliebt: Trotz massiver Veränderungen nach der Wende in den Universitäten des Landes sind die Lokalitäten immer noch Publikumsmagneten. „Wenn man die ganze Woche in den Hörsälen gesessen hat, kann man dort richtig abtanzen“, sagt die AStA-Referentin Magdalene Majeed von der Universität in Greifswald, wo es vier Clubs gibt.

In der DDR hatte jede Sektion, der frühere Name einer Fachschaft, ihren eigenen Club, der mit sehr viel Engagement geführt wurde. Generationen von Studenten konnten sich hier ihre Verbindungen aufbauen. „Das war eine Keimzelle für Netzwerke“, berichtet der Sprecher der Hansestadt Rostock, Ulrich Kunze. „Sie leisten auch heute einen wichtigen Beitrag für die studentische Gemeinschaft.“

Zu DDR-Zeiten gab es in Rostock 14 Clubs. So zum Beispiel den LT-Club für die Sektion Landtechnik, ST-Club stand für Schiffstechnik, Meli für Meliorisation, was heute zur Landschaftspflege gehört.

Der SBW-Club für Sozialistische Betriebswirtschaft hatte dagegen nach der politischen Wende keine Chance mehr.

Die Betreiber der verbliebenen Clubs haben sich früh darum gekümmert, ihre Einrichtungen zu modernisieren. Die Clubs werden nicht nur immer professioneller geführt. Auch das Angebot wächst. Der Rostocker LT-Club bietet neben Disco, Lounge und diversen Veranstaltungen auch einen Fitnessbereich. In Wismar lädt der Club Block 17 nicht nur zu Motto-Partys. Zusätzlich hilft er Studenten seit geraumer Zeit mit einem Kaffee auch beim Start in den Tag.

Dank solcher Angebote findet auch die Generation Ü50 immer mehr Gefallen an Studentenclubs. Locken dürfte sie auch ein weiterer Vorteil: Die Lokalitäten können als Verein um einiges günstiger wirtschaften als die Konkurrenz. Getränke sind viel billiger. Daher betrachtet der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) sie mit gemischten Gefühlen. „Die Clubs haben nicht mehr den Anstrich wie früher, als es für Studenten nur Schmalzstulle und Bier gab“, sagt Dehoga-Geschäftsführer Matthias Dettmann. Sie sind für jeden geöffnet, was dann problematisch wird, wenn nebenan eine reguläre Diskothek betrieben wird, die mit einem anderen Kostendruck arbeiten muss. Es sei abzuwarten, wie das künftige Mindestlohngesetz mit der Problematik umgehen wird.



Joachim Mangler

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