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Feuerwehr: Caffier will sich nicht einmischen

Rostock Feuerwehr: Caffier will sich nicht einmischen

Seit mehr als einer Woche sind rund 180 Brandbekämpfer der freiwilligen Feuerwehr Rostock im Ausstand.

Rostock. Seit mehr als einer Woche sind rund 180 Brandbekämpfer der freiwilligen Feuerwehr Rostock im Ausstand. Hintergrund ist eine aus Sicht der Ehrenamtler illegale Razzia in den Gerätehäusern der Feuerwehrleute, bei der Computer beschlagnahmt wurden. Auf diesen fanden Kriminalbeamte später Spähsoftware, die dazu geeignet ist, sensible Einsatzinformationen an Dritte weiterzugeben.

Die Dialogversuche zwischen Rostocker Stadtverwaltung und freiwilliger Feuerwehr sind bisher gescheitert. In einem Papier fordern sie neben einer Entschuldigung auch personelle Reformen in der Berufsfeuerwehr sowie Sanierungen an Gerätehäusern und strukturelle Änderungen bei Einsätzen. Nun solle Landesinnenminister Lorenz Caffier (CDU) regelnd eingreifen. Das fordert jedenfalls der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Beamtenbund und Tarifunion, Dietmar Knecht.

Caffier weist dies jedoch zurück: „Den Brandschutz sicherzustellen, ist klassische Aufgabe der kommunalen Selbstverwaltung. Die Stadt Rostock ist verantwortlich für ihre freiwilligen Feuerwehren und ihre Berufsfeuerwehr.“ Die Probleme müssten konstruktiv vor Ort gelöst werden. Karsten Wilke

 

OZ

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