Volltextsuche über das Angebot:

-2 ° / -5 ° Schneeschauer

Navigation:
Flucht und Integration: Politikwissenschaftler diskutierten in Rostock

Rostock/Schwerin Flucht und Integration: Politikwissenschaftler diskutierten in Rostock

Politikwissenschaftler der Universität Rostock haben gestern über Migration und Integration in Zeiten zunehmender Fluchtbewegungen diskutiert.

Voriger Artikel
OZ-TV Dienstag: Nandus bemerken Eier-Schwindel
Nächster Artikel
Kosten für Windstrom sinken

Rostock/Schwerin. Politikwissenschaftler der Universität Rostock haben gestern über Migration und Integration in Zeiten zunehmender Fluchtbewegungen diskutiert. Auf der gemeinsamen Konferenz von Universität, Verein Diên Hông und Konrad-Adenauer-Stiftung blickten sechs Referenten auf Migration und ihre Folgen für Aufnahmeländer wie Frankreich, Großbritannien, Jordanien oder Russland. Auch Strategien zur erfolgreichen Integration wurden an der Rostocker Hochschule diskutiert.

Ulrike Seemann-Katz, Vorsitzende des

Landesflüchtlingsrates

FOTO: B. WÜSTNECK/DPA

„Der Reiz liegt darin, dass die untersuchten Länder völlig verschieden sind“, sagte Jörn Dosch, Professor für Internationale Politik und Entwicklungszusammenarbeit an der Uni Rostock. Nicht erst seit dem Brexit-Votum stelle sich beispielsweise in Großbritannien die Frage, ob und wie das Land in Zukunft noch eines der klassischen Einwanderungsländer sein will. In Russland gehe es dagegen kaum um Integration, sondern um den Umgang mit Arbeitsmigration, vor allem aus den postsowjetischen Republiken.

Einen scharfen Kontrast zur Lage in Europa bilde auch Jordanien, das am meisten syrische Flüchtlinge aufgenommen habe und sie unter völlig anderen Bedingungen versorgen müsse als die europäischen Staaten, machte Dosch deutlich. Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR waren Ende 2015 weltweit mehr als 65 Millionen Menschen auf der Flucht.

Neben Dosch hielten vier weitere derzeitige und ehemalige Wissenschaftler des Instituts für Politik- und Verwaltungswissenschaften sowie der Leiter des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Jordanien Fachvorträge.

Derweil lässt das Netzwerk

„Afghanistan – nicht sicher“ nicht locker im Bemühen um einen Abschiebestopp. Mit einer weiteren Demonstration wollen die Aktivisten am Sonnabend vor dem Innenministerium und der Staatskanzlei auf die Lage in Afghanistan aufmerksam machen. Die Vorsitzende des Landesflüchtlingsrates, Ulrike Seemann-Katz, erklärte, in Afghanistan gebe es häufige Anschläge. Die Rückkehr in das Land sei mit der Gefahr für Leib und Leben der Betroffenen verbunden. Laut Innenministerium sind derzeit rund 200 der knapp 1200 in Mecklenburg-Vorpommern lebenden Afghanen ausreisepflichtig.

Hannes Stepputat / Iris Leithold

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Stralsund/Bergen/Grimmen/Ribnitz-Damgarten
Drei Vereine und der Schulsport des Fachgymnasiums nutzen die Zwei-Felder-Halle in Velgast. Der Bau im Hoeveter Weg stammt aus dem Jahr 1997.

Sechs Sportstätten hat der Landkreis Vorpommern-Rügen in seiner Obhut. Der Sanierungsstau der Einrichtungen in Bergen, Grimmen, Ribnitz Damgarten, Velgast, Stralsund und Franzburg ist mit fast sechs Millionen Euro sehr groß. Jetzt wurde eine umfangreiche Bestandsaufnahme vorgelegt.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus MV aktuell
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Termine, Events, Veranstaltungen Teaser der den User auf die Seite "Termine" führen soll image/svg+xml Image Teaser Termine 2015-09-23 de Veranstaltungen Aktuelle Termine Konzerte, Kino, Ausstellungen, Vorträge, Theater, Workshops, Tanz und noch vieles mehr. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier.