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Frauenrat stellt Forderungen

Güstrow Frauenrat stellt Forderungen

. Der Landesfrauenrat hat vor der Bundestagswahl im September ein aktives Bekenntnis der Parteien zur Gleichstellung von Frauen und Männern gefordert.

Güstrow. . Der Landesfrauenrat hat vor der Bundestagswahl im September ein aktives Bekenntnis der Parteien zur Gleichstellung von Frauen und Männern gefordert. Dazu gehöre insbesondere die flächendeckende Schaffung einer sozialen Infrastruktur für die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben. Ziel müsse es sein, neben der beruflichen Tätigkeit etwa Kinderbetreuung, Pflege oder auch Ehrenamt gewährleisten zu können, hieß es gestern bei der Delegiertenkonferenz des Rates in Güstrow mit 50 Teilnehmern.

Es gehe auch um die Abschaffung des Ehegattensplittings oder die Sicherung der eigenständigen Existenz für Frauen im Alter. „Frauen verfügen durchschnittlich nur über 40 Prozent der Alterseinkünfte von Männern“, hieß es. Der Katalog mit insgesamt 13 Forderungen werde allen bei der Bundestagswahl antretenden Kandidaten per Postkarten zugesandt.

Zusätzlich möchte der Landesfrauenrat ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antifeminismus setzen, so Landesgeschäftsführerin Claudia Kajatin. Immer öfter würden Forderungen nach reaktionären Frauen- und Familienbildern erhoben, Minderheiten infrage gestellt und gleichstellungspolitische Positionen angegriffen. „Lange Zeit schien es so, als ginge es mit der Gleichberechtigung stetig bergauf“, sagte Gleichstellungsministerin Stefanie Drese (SPD). Nun ziehe manchmal die Forderung nach gleichen Rechten und gleichen Chancen für Frauen und Männer Hass auf sich, vor allem in den sozialen Medien.

OZ

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