Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
MV aktuell Freies Netz und Kaffee bei den Linken
Nachrichten MV aktuell Freies Netz und Kaffee bei den Linken
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 22.10.2016

. Die Landtagsfraktion der Linken will bürgernäher werden und dafür ihre Abgeordnetenbüros zu Kommunikationszentren ausbauen. Künftig soll es dort zum Beispiel freies WLan, Kaffee und feste Öffnungszeiten geben, „die auch mal bis 20 Uhr reichen“, wie die Fraktionsvorsitzende Simone Oldenburg gestern zum Abschluss der ersten Klausur der neuen Fraktion in Banzkow bei Schwerin sagte. Ehrenamtler sollen eingebunden werden. „Wir wollen mehr Kommunikation und Service bieten und das zu Zeiten, in denen die Menschen Zeit haben.“ Das sei bei Berufstätigen in der Regel nicht der Vormittag. Beratungsangebote, etwa zu rechtlichen oder sozialen Fragen, sollen ausgebaut werden.

Um in der Fläche präsent zu bleiben, werde trotz der von 14 auf 11 Parlamentssitze verkleinerten Landtagsfraktion kein Abgeordnetenbüro im Land geschlossen, versprach sie. Die Linke hatte bei der Landtagswahl am 4. September stark an Zustimmung verloren. Die Partei kam nur noch auf 13,2 Prozent nach 18,4 Prozent bei der Wahl fünf Jahre zuvor. Oldenburg hatte schon am ersten Tag der Klausurtagung mehr Biss von ihren Mitstreitern gefordert: „Wir müssen weg vom Abstrakten zum Konkreten, weg vom Papier zur Aktion“, verlangte sie.

Am zweiten Klausurtag ging es auch um die Kommunalfinanzen. Die Linke forderte eine höhere Beteiligung für Städte, Gemeinden und Landkreise an den Einnahmen des Landes. Bisher bekämen sie rund ein Drittel, sagte Oldenburg. Das müsse mehr werden. Die Kommunen verhungerten am langen Arm der Landesregierung und bekämen hin und wieder ein Nothilfeprogramm. Damit lasse sich Politik nicht zuverlässig vor Ort gestalten, kritisierte sie.

OZ

Seenotretter haben dieses Jahr schon rund 600 Menschen aus Notlagen befreit – 53 von ihnen sogar aus akuter Seenot.

22.10.2016

Ein sogenannter Reichsbürger hatte den 32-Jährigen aus Grabow bei einem Einsatz in Bayern getötet

22.10.2016

Früherer Müritz-Geschäftsführer Olijnyk weist Untreue-Vorwürfe zurück / Die Awo spricht von einem „perfiden System“

22.10.2016
Anzeige