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MV aktuell Freispruch im Bengalo-Prozess
Nachrichten MV aktuell Freispruch im Bengalo-Prozess
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17:07 15.05.2013
Feuerwerkskörper sind in Stadien verboten. Foto: Marius Becker/Archiv
Rostock

Das Amtsgericht Rostock hat einen 28-jährigen Mann vom Vorwurf des Vergehens gegen das Sprengstoffgesetz freigesprochen. Ihm konnten keine Vergehen nachgewiesen werden, urteilte das Gericht am Dienstag. Während eines Spiels des FC Hansa Rostock im September 2012 hatte der Mann im benachbarten Leichtathletikstadion zusammen mit 150 anderen Hansa-Anhängern ein Fußballspiel inszeniert. Sie reagierten damit auf die umstrittene Schließung der Südtribüne in der DKB-Arena nach Fanrandalen.

Dem Mann war vorgeworfen worden, er sei von dem privaten Spiel kurz weggegangen, habe sich vermummt und dann eine bengalische Fackel gezündet. Nach Worten des Richters konnte die Beschaffenheit der Fackel in einem Gutachten nicht geklärt werden. Auch konnte das Gericht keinen Verstoß gegen das Vermummungsverbot feststellen, da dem Mann klar gewesen sei, dass er wegen seines auffälligen T-Shirts eindeutig zu identifizieren gewesen war. Zudem sei es eine private Veranstaltung der Fans gewesen.

„Viel Rauch um nichts“, fasste der Richter den Prozess zusammen. Er warnte aber davor, das Urteil zu verallgemeinern. Bengalische Feuer seien gefährlich, dabei könne es immer um gefährliche Körperverletzung gehen.

dpa

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