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Für Landarzt und Poliklinik

Schwerin/Rostock Für Landarzt und Poliklinik

Spitzenkandidaten von Parteien stellen ihre Ideen vor – Teil 5: Gesundheit

Schwerin/Rostock. 1,3 Millionen Wahlberechtigte stimmen am 4. September über den neuen Schweriner Landtag ab. Die OZ fragte Partei- Spitzenkandidaten nach Lösungsansätzen für Politikfelder. Teil 5: Gesundheit.

Die Gemeindeschwester soll’s richten. Zur Sicherung medizinischer Versorgung auf dem Land plädiert Leif-Erik Holm (AfD) für das in der DDR erfolgreiche Modell der mobilen Betreuerin. Gute Behandlung müsse überall garantiert sein. Landkreise, Kassenärztliche Vereinigung, Krankenhäuser sollten Lücken schließen.

Nostalgisch wird’s auch bei den Grünen. „Wir wollen Polikliniken in kommunaler Trägerschaft ausbauen“, sagt Silke Gajek. Das Flächenland brauche neue Konzepte für medizinische Versorgung und Pflege.

Dazu sollen Patientenberatung gestärkt und Selbsthilfe-Initiativen gefördert werden.

Helmut Holter (Linke) will „schlechte Arbeits- und Lohnbedingungen“ in der Pflege verbessern. Er verspricht ein Sofortprogramm. 160 Hausärzte fehlten derzeit in MV; gegensteuern wolle die Linke durch Förderung von Medizinstudenten, die sich für den ländlichen Raum entscheiden.

Große Wertschätzung verspricht Lorenz Caffier (CDU) Menschen in der Pflege. Die CDU wolle alle Krankenhaus-Standorte in MV halten und die Lage für Landärzte verbessern: per subventionierte Arztpraxen und Stipendien für Medizinstudenten, die aufs Land ziehen.

Pflegestützpunkte ausbauen, ambulante Pflege stärken – so umreißt Erwin Sellering ein SPD-Ziel. Die Partei will auch die fördern, die Angehörige daheim pflegen. Man will Hausärzte auf dem Land gewinnen, setze da auf Telemedizin.

Auch Norbert Schumacher (Freier Horizont) setzt auf Gemeindeschwester und Landambulatorium.

Cécile Bonnet-Weidhofer (FDP) plädiert bei der Pflege für kleine ambulante Pflegedienste, den niedergelassenen Arzt und gegen ausufernde Bürokratie.

OZ-Serie: Schwerpunkte zur Landtagswahl

Tag der Wahrheit am 4. September: Mecklenburg-Vorpommern wählt einen neuen Landtag, der dann Entscheidungen für die kommenden fünf Jahre trifft. Welche Partei hat die besten Konzepte zur Lösung von Problemen im Land? Die OZ fragt in dieser Serie nach.

Themen: 1. Wirtschaft, 2. Bildung, 3. Sicherheit, 4. Flüchtlinge/Zuwanderer, 5. Gesundheit , 6. Kitas, 7. Erneuerbare Energien, 8. Finanzen, 9. Kommunen, 10. Theater.

Frank Pubantz

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