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Gedächtnisort für friedliche Revolution 1989 in MV geplant

Schwerin Gedächtnisort für friedliche Revolution 1989 in MV geplant

Mecklenburg-Vorpommern soll nach dem Willen der Schweriner Regierungskoalition ein Denkmal oder Museum für den Mauerfall bekommen.

Schwerin. Mecklenburg-Vorpommern soll nach dem Willen der Schweriner Regierungskoalition ein Denkmal oder Museum für den Mauerfall bekommen. Bisher gebe es im Nordosten keinen Gedächtnisort, der die friedliche Revolution vom Herbst 1989 mit ihren freiheitlichen Bewegungen und Einheitsbestrebungen thematisiert und dokumentiert, heißt es in einem gemeinsamen Antrag von CDU und SPD für die nächste Landtagssitzung. Die Landesregierung soll ein Konzept entwickeln und einen geeigneten Standort vorschlagen.

Der Gedächtnisort sollte an einem der Orte mit besonderer Bedeutung für die friedliche Revolution in Mecklenburg-Vorpommern angesiedelt werden, wünschen sich CDU und SPD. Eröffnet werden sollte er demnach im 30. Jahr des Mauerfalls 2019.

Die Erinnerung an die Kraft, die eine vollkommen friedliche Bewegung auf ein Regime haben kann, müsse für künftige Generationen wachgehalten werden, erklärten die Fraktionsvorsitzenden Vincent Kokert (CDU) und Thomas Krüger (SPD). „Auch in Mecklenburg-Vorpommern haben Menschen, trotz Gefahr für das eigene Leben oder die Zukunft der Familie, in vielen Städten und Gemeinden durch friedliche Aktivitäten und Proteste zum Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 beigetragen“, heißt es in dem Antrag. Diese Aktivitäten sollen zusammengetragen und dokumentiert sowie für Besucher aufbereitet werden.

Im Herbst 1989 gingen Zehntausende Menschen in vielen Orten der damaligen drei Nordbezirke Rostock, Schwerin und Neubrandenburg auf die Straße. Sie forderten unter anderem die Zulassung des oppositionellen Neuen Forums, freie Wahlen sowie Reisefreiheit.

OZ

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