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MV aktuell Geflügelpest durch tote Schwäne?
Nachrichten MV aktuell Geflügelpest durch tote Schwäne?
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00:10 08.02.2017

Neun Tage nach dem Ausbruch der Geflügelpest in Schwanheide (Landkreis Ludwigslust-Parchim) gibt es einen Hinweis darauf, wie die Seuche in den Legehennenbetrieb gelangt sein könnte. Es ist nicht auszuschließen, dass die gefährliche Variante der Vogelgrippe über Wildvögel eingeschleppt wurde. Das erfuhr NDR 1 Radio MV.

Das zuständige Veterinäramt bestätigte gestern, dass inzwischen zwei tote Schwäne in der Nähe der Hühnerställe gefunden wurden, die mit H5N8 infiziert waren. Die Fundorte in Besitz und Zweedorf liegen nur wenige Kilometer von Schwanheide entfernt. Ein abschließender Untersuchungsbericht dazu, wie die Seuche in den Legehennenbetrieb gelangte, stehe aber noch aus, hieß es. Nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts ist frühestens kommende Woche mit einem Ergebnis zu rechnen.

In den sechs Ställen in Schwanheide dauern die Reinigungsarbeiten unterdessen an. Fachleute sind derzeit dabei, den desinfizierten Mist abzutransportieren. Danach soll noch einmal eine Feinreinigung erfolgen. Bis wieder Legehennen in dem Betrieb eingestallt werden können, wird es noch mindestens eineinhalb Monate dauern, hieß es.

Die Vogelgrippe in Schwanheide war Ende Januar ausgebrochen. Alle 106 000 Legehennen mussten vorsorglich getötet werden. Die Aktion gilt als eine der größten Keulungen seit Ausbruch der Vogelgrippe im vergangenen November. Die Hennen waren in den Ställen mit Kohlendioxid-Gas erstickt worden.

OZ

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