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MV aktuell Geisterfahrer: Lkw fährt zehn Kilometer falsch auf A 19
Nachrichten MV aktuell Geisterfahrer: Lkw fährt zehn Kilometer falsch auf A 19
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00:01 08.04.2016

Mehrere Autofahrer haben ihn mit Lichthupen gewarnt, doch er fuhr weiter: Ein Geisterfahrer machte in der Nacht zu Donnerstag die Autobahn 19 unsicher — mit einem Lkw. Der große Sattelzug war insgesamt zehn Kilometer auf der falschen Spur unterwegs: Dabei hatte der 56-jährige Fahrer noch Glück im Unglück: Bei dem Vorfall in der Nähe von Malchow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) kam es zu keinem Unfall. Das grenze an ein Wunder, sagte eine Sprecherin der Autobahnpolizei.

Betrunken war der Lkw-Fahrer aus Sachsen-Anhalt nicht. Auf dem Weg von Rostock nach Berlin hatte er die Orientierung verloren — und zwar auf der Baustelle an der Petersdorfer Brücke. Dort gilt zurzeit Tempo 40, jede Fahrtrichtung hat nur noch eine Spur, eine Leitplanke gibt es nicht. Der Brummi-Fahrer wechselte an der Stelle nach links, kam so auf die Gegenfahrbahn und gab Gas. Er ließ

sich auch nicht von entgegenkommenden Autofahrern stoppen, die mittels Lichthupe versuchten, ihn zum Anhalten zu motivieren. Doch der Mann wollte weiter zum nächsten Parkplatz, um zu wenden. Dort warteten allerdings schon einige Polizisten auf ihn, die den Sattelzug dann von der Autobahn lotsten. Wie die Beamten mitteilten, hat der Geisterfahrer eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs kassiert.

Durchschnittlich gehen jedes Jahr etwa 20 Verkehrstote auf das Konto von Falschfahrern. Sie stehen entweder unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, wollen sich umbringen oder verlieren die Orientierung.

Neben Freiheits- oder Geldstrafen müssen sie oft auch mit Fahrverboten rechnen.

Von ks

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